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Mittwoch, 7. Januar 2026

MeMadeMittwoch am 07.Januar 2026

Das neue Jahr ist schon eine Woche alt und ich (Ina vom Fitzladenblog) begrüße Euch herzlich zum ersten MMM 2026. Für mich ist das traditionell eine gute Gelegenheit, um zurückzublicken. Meine Rückschau beginnt mit diesem kobaltblauen Mantel, der erst im Februar 2025 fertig geworden ist.

Deshalb habe ich ihn auch im letzten Winter kaum noch tragen können. Seit November ist er aber ganz oft im Einsatz, zumal ich nun endlich auch den Gürtel dazu fertig habe.
Ein echter Liebling aus Wolle mit Mohair für nicht ganz so kalte Tage. Darunter trage ich meinen "Dauerbrenner" des vergangenen Jahres: Das "Affenhemd" aus einer italienischen Designerleftover-Seide.
Zum Opernbesuch, beim runden Geburtstag, zur Weihnachtsfeier, beim Essen mit Freunden oder in der Tanzbar - kombiniert mit einer schlichten schwarzen Hose geht dieses Teil immer, wirklich immer! Und man kommt super ins Gespräch, weil das Design doch sehr außergewöhnlich ist. Ich liebe das Hemd (Saintshirt von Ann Ringstrand) sehr, auch wenn mich die Verarbeitung der Seide einige Nerven gekostet hat. Und als letztes Lieblingsteil zeige ich Euch meine Tasche, die aus einem Rest von dieser Jacke entstand.
Allerdings hat mich auch dieses Material so herausgefordert, dass die Tasche fast ein Jahr lang zugeschnitten neben der Nähmaschine lag, bevor ich sie endlich zusammengenäht habe. Der Boden ist aus einem Bein einer alten Lederhose. Schnitt ist übrigens die Markttasche BI-FRESH von B-Patterns. Seit drei Monaten ist das Ding im Dauereinsatz. So, und nun gebe ich den Laufsteg frei für Euch - egal ob in neugenähter oder altbewährter Garderobe. 

       

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Mittwoch, 6. August 2025

Memademittwoch am 6.August

Hallo, ich bin Ina (ihr findet mich unter Fitzladen auf dem Blog oder bei Instagram) und begrüße Euch heute zum Memademittwoch. Ausnahmsweise mal von hinten!

Diesmal habe ich meinem Affen so richtig Zucker gegeben. Sorry, aber dieses Sprichwort musste sein. Denn schon als ich den Seidenstoff im Laden sah, gab es kein Halten mehr. Klar, dass der Affe auf meinen Rücken musste! Gekauft, genäht, getragen - das geht selten so schnell bei mir.
Dabei war die Entstehung nicht einfach. Schon der Zuschnitt glich einem Tetris, denn der Affe war auf dem Panel so platziert, dass sich nach Festlegung des Rückenteils die Vorderteile und die Ärmel nur sehr ganz knapp ausgingen. Auf die traditionelle Hemdenpasse habe ich ganz verzichtet, weil ich sonst den Affenarm hätte zerteilen müssen. Die Seide rutschte extrem und der Zuschnitt klappte nur auf einem untergelegten Bettlaken.
Die Schnittkanten an Hals und Armlöchern habe ich mit Nahtband bebügelt, damit sie beim Nähen die Form behalten. Das ging dann besser als ich dachte mit einer 60er Microtex-Nadel. Ich habe alles mit französischen Nähten versäubert. Als Akzent habe ich an Kragen, Manschetten und den Knopfleisten schwarze Seide ergänzt. Schnitt ist das Saintshirt von Ann Ringstrand.
Da liebe ich ja die großzügige Weite und die überlangen Manschetten sehr.

Nun lade ich Euch ein, mir auf den virtuellen Laufsteg zu folgen und bin gespannt mit welcher Kleidung Ihr durch diesen unsteten Sommer kommt.

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Mittwoch, 5. März 2025

MeMadeMittwoch am 05. März 2025

Hallo, ich bin Ina, blogge sonst unter Fitzladen und begrüße Euch zum MMM. Obwohl ja schon meteorologischer Frühlingsanfang war, bin ich noch warm eingehüllt. Mein neuer Mantel ist nämlich gerade erst fertig geworden und der feine Wollstoff mit Mohairanteil ist genau richtig im Moment, wenn die Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad schwanken.
Bei der Suche nach einem Schnitt habe ich mich für  eine elegantere, figurnahe Passform entschieden. Modell 107 aus Burdastyle 10/2018 gefiel mir wegen der besonderen Kragenlösung.
Die wurde allerdings bei der Wahl des Verschlusses zum Problem. Burda sieht da eigentlich klassische Knöpfe (die ich auch schon gekauft hatte) vor. Aber ich habe mich letztlich nicht getraut, in die cleane Optik ein Knopfloch einzunähen - weder mit der Maschine noch mit der Hand. Zu groß die Angst, da auf der Zielgeraden was zu verderben. Ich habe mich dann für drei Druckknöpfe entschieden. Nur an den Ärmeln gibt es bei den Riegeln einfache dunkelblaue Knöpfe.
Die Riegel waren laut Schnitt nicht vorgesehen, aber mir gefällt dieser Akzent ganz gut. Bei der Schulter- und Ärmelverarbeitung habe ich erstmals die Anleitung von Inge Soltysik-Sparrer genutzt und mir in ihrem Shop Rosshaarplack sowie Watte- und Rosshaarfischchen bestellt (Zubehörset Blazer).
Der Unterschied ist sicht- und spürbar, finde ich, auch wenn es deutlich aufwendiger ist. Das war der Mantel aber insgesamt, da er aus 30 Einzelteilen besteht und auch einige Handnähte nötig waren. Bei den Pattentaschen ist sicher noch Luft nach oben.
Aber akkurates Arbeiten mit Wollstoffen ist nicht so einfach, auch wenn ich geheftet und gebügelt habe, was das Zeug hält. Und die Beschreibung bei Burda macht es einem auch nicht wirklich leicht. Was aber positiv war: Es gibt ein Extraschnittmuster für das Futter. Das ist ja bei vielen Anbietern nicht selbstverständlich.
Das farblich perfekt passende Satinfutter war im Vorrat und sollte eigentlich mal ein Abendkleid werden. Was ich allerdings noch nicht geschafft habe, ist der Gürtel. Das Problem war, die passende Schnalle zu finden. Inzwischen sind zwei bestellt, aber ich warte mit dem Nähen bis sie da sind, damit die Breite wirklich passt. Doch auch ohne Gürtel kann ich den Mantel ausführen und bin schwer verliebt in diese Farbe. 
So, nun bin ich aber gespannt, wie ihr derzeit unterwegs seid - noch muckelig warm oder schon frühlingshaft luftig?

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Sonntag, 22. Dezember 2024

WKSA 2024 Finale

Ich bin Ina und ihr findet mich auf meinen Blog Fitzladen oder gleichnamig bei Instagram. Ich begrüße Euch zum Weihnachtskleidfinale 2024.

Wobei wir das mit dem "Kleid" nicht allzu wörtlich nehmen. Bei mir ist es zum Beispiel eine Jacke geworden, die ich über meinem blauen Weihnachtskleid von 2022 tragen könnte.
Ich finde sie passt auch zum kleinen Schwarzen.

Aber am besten gefällt sie mir zu meiner weiten Marlenehose und dem farblich perfekt passenden Pullunder.
Die Jacke ist ungefüttert, weil ich sie eher drinnen drüberziehen will - eigentlich perfekt für den Lagenlook. Bei den derzeitigen Temperaturen taugt sie aber auch, um mal schnell außer Haus was zu erledigen. Es ist Modell 101 aus Burdastyle 1/2020. Der anfangs durch den Schalkragen entstandene  Eindruck von Bademantel oder Herrenmorgenmantel hat sich inzwischen verflüchtigt. Das liegt sicher auch an den Grobstrickbündchen.
Der Schnitt sieht Seitennahttaschen vor, die ich innen zusätzlich mit einem Band hinterm Beleg befestigt habe. Da schlenkern sie nicht so herum. Mehr gibt es zu meinem weihnachtlichen Nähprojekt eigentlich nicht zu sagen - nicht schwer und schnell zu nähen.
Ein eher einfacher Schnitt aber der Stoff ist halt der Hingucker.
Und jetzt eröffne ich mit einem "Fröhliche Weihnachten" den Laufsteg und freue mich auf Eure Festtagskleidung. Und damit auch die Nachzügler dabei sein können, bleibt der Link bis 28.12. geöffnet. 


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Mittwoch, 4. September 2024

MeMadeMittwoch am 4. September 2024

 

Heute lade ich, Ina vom Fitzladen-Blog, Euch herzlich zum MMM ein und es ist bereits meteorologischer Herbst. Aber weil wir von Kälte, Regen und Nebelgrau noch weit entfernt sind, bin ich mit einem Sommerkleid dabei.

Der Schnitt ist Vanja vom schwedischen Label Monsterfabriken. Er enthält eine Kleid- und eine Shirt-Variante mit V-Ausschnitt. Beide Versionen werden oberhalb der Taille leicht gerafft – mit Gummi oder Bindebändern. Man braucht also einen Web-Stoff, der weich fällt, wie Viskose, Tencel oder eine Leinenmischung. Fast alle Designbeispiele gefielen mir, aber der Preis (24 € für den Papierschnitt) hat mich lange abgeschreckt. Gekauft habe ich ihn dann, als meine Tochter schwanger war und ich ihr für die ersten Bauchwochen ein bequemes Kleid nähen wollte. Die Weitenregulierung mit Bindebändern war perfekt dafür.
Für mich habe ich das Oberteil zwei Zentimeter verlängert - es hätten gern noch zwei oder drei mehr sein können, damit die Raffung ein wenig nach unten Richtung Taille rutscht. Ich habe auch hier statt Gummi Bindebänder genäht und die messingfarbenen Kordelenden aus dem Vorrat passten perfekt. Ansonsten habe ich mich an die ausführlich bebilderte Anleitung in Englisch gehalten und bin gut zurechtgekommen. Das Kleid ist nicht wirklich schwer zu nähen, wenn man beim Ausschnitt-Beleg akkurat arbeitet. Der Zuschnitt des rutschigen Materials war allerdings eine Herausforderung, die nur noch vom Begradigen des sich immer wieder neu und anders zipfelig aushängenden Rockteils getoppt wurde. Ich glaube, es ist noch immer nicht ganz gerade…
Die traumschöne Seide – ein Designerleftover von Joop für Wunderkind entworfen – schien mir perfekt für das Kleid, mit dem frau bei jedem Sommerevent punkten kann. Ich habe es bei Konzerten und zum Sundowner am See getragen. Übrigens habe ich kurz darüber nachgedacht, das Rockteil zu füttern - letztlich aber darauf verzichtet, weil ich die Leichtigkeit und das Luftige der Seide nicht zusätzlich „verdichten“ wollte. Und nun eröffne ich den monatlichen Laufsteg der Selbernäherinnen und bin gespannt, ob bei Euch kleidungstechnisch noch Sommer ist oder schon der Herbst Einzug hält.


Mittwoch, 6. März 2024

MeMadeMittwoch am 6.März 2024

Hallo zum ersten Frühlings-MMM. Ich bin Ina vom Fitzladen-Blog und begrüße Euch in meinem neuen Jäckchen.

Obwohl gerade erst fertig geworden, entstand die Idee dazu schon im letzten Herbst. Ich hatte mich nämlich im Urlaub in Lissabon in rostrote Stiefeletten verliebt - handgefertigt in einer kleinen Manufaktur.
Und da Rot eigentlich gar nicht in meinem Kleiderschrank zu finden ist, brauchte ich ein neues passendes Kombiteil. Bluse, Jacke oder irgendwas dazwischen?  Bei Burda wurde ich fündig: Model 116 aus 5/2020. Ich habe eine Größe 40 ohne Änderungen genäht. Der Stoff ist eine feine, flanellähnliche, doppelt gewebte Wolle mit zwei schönen Seiten: rot und schwarz. Deswegen braucht es auch kein Futter und ich habe mir bei der Innenverarbeitung viel Mühe gegeben.
Die Nahtzugaben sind umgeklappt und festgesteppt und am vorderen Beleg habe ich eine schwarze Paspel hinzugefügt.
Für den leicht abgerundeten Vokuhila-Saum gibt es ebenfalls Belege, so dass auch hier alles fein verarbeitet aussieht. Das Jäckchen ist so leicht, dass es geschlossen wie eine Bluse getragen werden kann.

Ansonsten ist es mit Top, Shirt oder dünnem Rolli das perfekte Schichtenoutfit für unbeständiges Übergangswetter. Und wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon auf dem Frühlings-Trip? Ich lade Euch hiermit herzlich ein auf den Laufsteg der gutgekleideten Selbernäherinnen:

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Sonntag, 17. Dezember 2023

WKSA : Endspurt

Hallo zum dritten Advent und auch zum dritten Treffen des diesjährigen Weihnachtskleid-SewAlongs, zu dem Euch Ina vom Fitzladen-Blog und Carola aka Nähkatze herzlich begrüßen.

Bei mir - Carola - ist jetzt fast alles erledigt, es fehlen nur noch Haken und Ösen, um den Kragen hinten zu schließen. Das Kleid Holly aus der Fibremood Nr. 6 war eigentlich für zwei Firmenweihanchtsfeiern vorgesehen, die letzte Woche und gestern stattfanden, aber ich war noch nicht fertigt. 

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich bereits vor ein paar Wochen mit den Nähen angefangen hatte und es mir schnell von der Hand ging, da ich das Kleid schon einmal aus einem anderen Viskosestoff genäht hatte. Was ich beim nächsten Modell beachten sollte: die Schultern fallen für eher schmal aus.

Auch ich - Ina - bin schon geraume Zeit am Nähen aber vom fertigen Weihnachtsmantel noch ein Stück entfernt. Model 105 aus Burda 2/2021 ist zusammengenäht und  abgesteppt, aber die Säume und die Versäuberung der Belege stehen noch aus.


Ein wenig habe ich mit der goldenen Innenseite des Denims gespielt und sie zum Beispiel beim Unterkragen genutzt. Gefällt mir ganz gut.

An den Ärmelabschlüssen sind goldene Paspeln geplant. Ich habe nach einer arbeitsreichen Adventszeit nächste Woche noch zwei Tage frei - es sollte also alles schaffbar sein bis zum Finale.

Die Finale Präsentation startet dann am 24.12. und bleibt eine Woche geöffnet.

Und nun zu Euch, liebe Nähnerds: Wie weit seid Ihr mit Eurer Weihnachtskleidung?

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Mittwoch, 2. August 2023

MeMadeMittwoch am 2.August 2023

Ich bin Ina und auf meinem Blog und bei Insta unter Fitzladen zu finden. Tja, gerade als ich mich entschieden habe, aus einem „Nichts“ von Stoff ein „Hitzefrei-Teil“ zu nähen, macht der Sommer hier eine Pause.
Aber er ist ja noch lange nicht vorbei und so zeige ich Euch heute eine neue Bluse nach meinem vielfach bewährten Hemdblusenschnitt 112 aus Burdastyle 3/2016. Mit dem Stoff war das aber so eine Sache. Der liegt schon so lange hier rum, dass ich weder genau weiß wann noch wo ich den mal online bestellt habe. Schätzungsweise 8 bis 10 Jahre habe ich den immer wieder hin und hergeräumt und vor zwei Monaten komplett aussortiert: für die Tonne. Da habe ich ihn aber tatsächlich wieder rausgeholt. Ich kann ja schon keine Stoffreste wegwerfen und erst recht keine Meterware… Da lag es also wieder auf dem Nähtisch, dieses gestreifte Viskosejersey/Polyester-Etwas.
Die durchsichtigen Streifen sind wirklich so eine Art Kittelschürzen-Dederon – in querelastisch. Eine weite Bluse schien mir am sinnvollsten, weil ich da was drunterziehen kann, denn faktisch bist Du mit diesem Stoff ja nackt. Für etwas mehr Struktur habe ich ihn mit einem weißen Viskosejersey kombiniert.
Beim Kragen habe die die „faule“ Variante ohne Steg genäht und die Manschetten habe ich durch Bündchen ersetzt. Ich wollte nicht unnötig lange frickeln, weil nicht klar war, ob das Teil tragbar werden würde. Weil man leider jede Naht auch von außen sieht, habe ich lange überlegt wie ich die Bluse säume.
Mit einem langen undurchsichtigen Viskose-Streifen des Stoffes als Beleg ging das überraschend gut. Nicht zufrieden bin ich mit der Lösung an den Knopfleisten.Auf meiner schwarzen Schneiderpuppe ist das Drama nicht zu übersehen:
Dabei wollte ich es so unauffällig wie möglich versäubern und habe geklebt. Ja, richtig gelesen, diesen Schei….klebesaum, der letztlich alles andere als unsichtbar ist. Wahrscheinlich hätte einfaches Umfalten gereicht, denn da franst eigentlich nichts aus und Knöpfe und Knopflöcher stabilisieren das Ganze. Wenn ich etwas Weißes drunter ziehe, geht es einigermaßen. Ich bin aber immernoch am Grübeln, ob ich das irgendwie geändert bekomme. Vielleicht abschneiden und zwei komplett neue Knopfleisten aus dem Viskosejersey - so wie die Schulterpasse? Dafür spricht, dass ich ja auch noch die Knopflöcher auf die "falsche" Seite genäht habe. Ich knöpfe jetzt links über rechts – wie beim Herrenhemd. Ach Leute, viel Lust zum Ändern habe ich ja nicht...

Jetzt interessieren mich aber erstmal Eure sommerlichen Nähergebnisse – egal ob schlicht oder herausfordernd. Zeigt her, was Ihr Schönes für Euch gemacht habt.

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