Donnerstag, 28. Dezember 2017

Einen guten Rutsch mit einer Hommage an unsere Gastbloggerinnen

Das alte Jahr 2017 nähert sich dem Ende. Das neue Jahr 2018 beginnt in wenigen Stunden.

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Der ideale Zeitpunkt für uns, euch allen Danke für dieses gemeinsam verbrachte Jahr zu sagen. Danke für all Eure verlinkten Posts, die schönen Fotos, die vielen Inspirationen und Kommentare...

Ein ganz besonderer Dank hier auch nochmal an unsere Gastbloggerinnen, die die regelmäßigen Treffen mit ihren Auftritten immer wieder abwechslungsreich und mutig bereichert haben.

Von oben links nach unten rechts:
1. Luise in einem wunderschönen Rock aus einem tollen Vintagevorhang (hier)
2. Mema stellt uns ihre ausgetüfftelte Reisegarderobe vor (hier)
3. Ina in einem beeindruckenden Maxirock mit edlem Hermesdruck (hier)
4. Carola / Nähkatze zeigt uns, mit welchem Schnitt sie ihre Wickelkleidmisere beenden konnte (hier)
5. Die fesche Lola wirft mit dem Tea Dress von Sew House Seven eine neue Schnittmusterfirma auf unsere Wunschlisten (hier)
6. Im Juni war Frau 700Sachen hochschwanger und natürlich selbstbenäht dabei - in einem großartigen Anna Dress mit Maternity Hack (hier)
7. Frau rothedinge glänzt in einer tollen goldenen Hose mit der Sonne um die Wette (hier)
8. Die beiden Elkes haben Jeans im Doppelpack genäht und dabei doppelt gute Laune verbreitet (hier)
9. Zusza hat extra für uns ein neues Kleid nach ihrem altbewährtem Schnittkonglomerat genäht (hier)



Wir wünschen euch eine gelungene Silvesternacht. Egal ob laut, leise, kurz oder lang, entspannt, unkompliziert oder feierlich und pompös- Hauptsache ihr habt Spaß dabei und kommt gesund und heil ins neue Jahr.

Claudia, Dodo, Katharina, Nina, Sybille und Wiebke 

Samstag, 23. Dezember 2017

Weihnachtskleid 2017-Finale

Jetzt ist es soweit !

Ab heute bis nächsten Samstag den 30.12.2017 treffen wir uns zum Zeigen, Bewundern und Besprechen unserer Festtagskleidung.

Es ist so schön, zu sehen, wieviele Frauen sich jedes Jahr wieder treffen um gemeinsam zu nähen.

Es ist immer ein Fest die vielen unterschiedlichen Teile zu sehen.

Wir sind sehr gespannt auf eure Berichte.

Nina/Kleidermanie  hat es ganz schwer getroffen. Pünktlich zum Finale ist der Rechner abgeschmiert.

Ihre Schilderung kommt später. Eine kleine Ahnung wie wunderhübsch ihr Kleid geworden ist haben wir aber wenigstens.

Ich drücke die Daumen, dass bald alle Geräte wieder ordentlich funktionieren.


Ich, Claudia/bunte kleider habe meine geplante Garderobe in groben umgesetzt.

Der Blazer ist fertig, nachdem ich alle kniffeligen Stellen eliminiert habe. Aber ich habe es geschafft und besser geht ja immer.

Meine Agate war im Grunde ein Selbstläufer, bei der Hose habe ich ebenfalls rationalisiert.

Das ist die Probehose aus dem Stoff , den ich auch für den Blazer verwendet habe.

Während des Sewalongs habe ich irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich keine zweite Bruge mit demselben Stoff haben möchte.

Aber eine Hose mit Rallyestreifen steht auf jeden Fall auf meiner Liste für nächstes Jahr.

Meinen ausführlichen Post schreibe ich auch später. Mir fehlen noch gute Fotos, jetzt hat mein Lieblingsfotograf auch Zeit mich bei Tageslicht zu fotografieren.

Katharina hat bei der Entscheidung für grauen Stoff 1 oder 2 die erstbeste Stoffschranktür geöffnet und einen dunkelblauen Stoff gefunden. Und mal ehrlich, was gibt es verlässlicheres als dunkelblau? Und passt so schön zu rot. Wer genau hinsieht wird merken, es ist noch nicht ganz fertig. Der Post kommt im Laufe des Tages. 


Wir wünschen euch wunderbare Weihnachten und sehen uns am 3.1.2018 mit dem Liebling 2017 wieder.

Und jetzt Vorhang auf



Mittwoch, 20. Dezember 2017

Me Made Mittwoch am 20.12.2018



Spontanmottomittwoch: Weihnachtsmarkt





Etwas Weihnachtsbesinnlichkeit und Glühweinstimmung hat hier noch gefehlt, darum zeige ich euch heute real life Bilder vom Bielefelder Nähblogger Weihnachtsmarktbesuch.

Ein lauschiger Dienstagabend , 5 Grad und Nieselregen. Wir haben ein überdachtes Plätzchen
gefunden, und es gab Glühwein aus der Thermoskanne, eine gute Erfindung um uns den gruseligen kalten letzten Schluck zu ersparen.



Mechthild (Mema) hat sich spontan bereit erklärt mitzumachen, sie trägt ja auch eine wunderbare orangene Wolljacke, Falda von Pattern Fantastique.
Meinen Wintermantel, nach einem Burdaschnitt, kennt ihr ja schon, jetzt seht ihr dass er auch Weihnachtsmarkt tauglich ist.




Eigenartiger Weise sitzen wir vor einem Spirituosen Laden, was durch den Teeladen nebenan aber ausgeglichen wird. Ich bin jedenfalls noch gut mit dem Auto nach Hause gekommen.
Da Claudia, als Fotografin eingesprungen ist seht ihr die dritte im Bunde nicht.

Ums Eck hat eine Bielefelder Massschneiderin sogar Flügel angenäht.



In diesem Sinne wünsche ich, und wir als MMM Team, euch ein geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest.

Ankündigung

Im kommenden Jahr geht es am 03.01. mit unserem traditionellen *Lieblingsstück des Jahres* weiter,
das Linktool bleibt länger geöffnet, damit kein Jahresanfangsstress entsteht und alle entspannt in das neue Jahr einsteigen können.
Es wird auch entschleunigt weitergehen, wir werden uns  hier nicht mehr wöchentlich, sondern an jedem ersten Mittwoch des Monats  treffen. Safe the date!


Jetzt bin ich gespannt ,wer trotz Weihnachtsendspurt noch genäht hat.



Mittwoch, 13. Dezember 2017

Me Made Mittwoch am 13.12.2017

Herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch eine gute Woche vor Weihnachten. Ich bin Nina vom Blog "Kleidermanie" und darf euch heute begrüßen.

Als ich vor ein paar Wochen im Roppenheimer Style Outlet war, leuchtete mir von weitem ein caramellfarbener Stoff entgegen, der mich magisch anzog. Es handelt sich um einen recht festen romanitartigen Stoff, der sich nur wenig dehnt.

Zumindest dachte ich an Romanit bis ich zuhause meinen kleinen leuchtetenden Fadenzähler nutzte, um den Stoff - im wahrsten Sinne des Wortes - näher unter die Lupe zu nehmen.

Das sah nach Köperbindung aus, wie ich seit dem kleinen Workshop von Frau Nahtzugabe beim Bloggertreffen in Köln weiß. Den Organisatorinnen Bele, Susanne, Brigitte, Antje an dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN für die zwei erlebnisreichen und perfekt organisierten Tage und Sebastian Hoofs und seinem Assistenten für den unterhaltsamen Vermessungsworkshop!

Dank IG wurde meine Vermutung dann auch recht schnell bestätigt. Danke "Schneiderherz" für die schnelle Anwort.


Ich vermute, dass der Stoff zu einem nicht geringen Anteil "Wolle" enthält. Leider gab es ihn nur in zwei Coupons zu jeweils 80 Zentimetern. Meine erste Idee war eine Ruri Sweat Pants, doch dafür reichte der Stoff leider nur bis knapp übers Knie. Keine gute Idee also. Ich hängte den Stoff, der in dem Laden auf Bügeln präsentiert wird, zurück. Doch kurz bevor ich das Geschäft verließ, beschloss ich 80cm zu kaufen, da mir Farbe und Qualität so unglaublich gut gefielen. Für einen Rock sollte der Stoff reichen.

Meine erste Idee war ein Shadi Knit Skirt von Named Clothing Patterns. Das Ergebnis mit einem weniger geliebten Stoff war wenig überzeugend. Der Rock ist für meine Beine einfach zu schmal an den Waden, es sollte also ein etwas ausgestellteres Modell sein.


Da ich definiv genug Schnittmuster habe und auf keinen Fall ein neues kaufen wollte, überlegte ich, welches in Frage kommen könnte.
Entschieden habe ich mich für einen sehr alten Schnitt nachdem ich einen meiner ersten Röcke (und auch andere) genäht habe: Römö von Farbenmix. Gedacht ist das Schnittmuster für Webstoffe mit einem innenliegenden Beleg. Ich habe den Rock ohne Belege und mit einem Taillenband in meiner Taillenweite genäht, in das ich ein 3 Zentimeter weites Gummiband eingezogen habe.


Das funktioniert und der Rock sitzt gut.

Dazu trage ich eine Wickelbluse nach dem Schnitt "Ella" von Sew Over It aus einer Stretch Popeline (96% Baumwolle, 4% Elasthan) vom Roten Faden (Aachen Stoffe). Der Stoff trägt sich angenehm, knittert aber leider sehr schnell.


Wie immer habe ich die Brustabnäher im Oberteil tiefer gesetzt und es um drei Zentimeter verlängert.

Von dem Schnittmuster bin ich noch nicht einhundert Prozent überzeugt. Ob dies an meinen Nähfähigkeiten liegt oder am Schnitt vermag ich (noch) nicht zu sagen. 

Merkwürdig finde ich, dass es in der Seitennaht kein Loch für eines der Bänder gibt, so dass sie relativ leicht verrutschen.

Die Konstruktion des Belegs finde ich ebenfalls ungewöhnlich. Der Rückenbeleg wird nicht an die vorderen Belege genäht, sondern in der Schulternaht mitgefasst.


Die vorderen Belege werden nur nach innen gebügelt. Bei mir rutschen sie deswegen nach außen. Mittlerweile habe ich sie deswegen festgenäht.


Diese oder eine ähnliche Kombination werde ich sicherlich häufig tragen, da sie unaufgeregt und bequem ist. Eine willkommene Abwechslung zu den H O S E N, die ich in den letzten Wochen nach fast vier Jahren des Kleidertragens, wieder anziehe. Da es sich dabei aber fast ausschließlich um Alexandria Peg Trousers handelt, von denen ich bereits drei vorgestellt habe, heute nun zur Abwechslung Rock und Bluse.


Im Moment fühle ich mich damit aber erst mit langer, schwarzer, warmer Strickjacke so richtig wohl.
Was tragt ihr bei dem kalten Wetter? Ich freue mich auf eure Posts! Nina 

Info
Nächsten Mittwoch ist der letzte Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Am 23. Dezember ist das Finale des Weihnachtskleid Sew Alongs. Danach geht es in die Weihnachtspause und wir sehen uns erst im neuen Jahr wieder.




Sonntag, 10. Dezember 2017

Weihnachtskleid Sew Along - Zwischenstand

Herzlich willkommen zum dritten Treffen beim Weihnachtkleid Sew Along 2017. Heute versammeln wir uns hier, um unseren Zwischenstand zu zeigen, uns in dieser immer etwas hektischen Vorweihnachtszeit zu motivieren, weiter zu nähen und falls nötig, Probleme zu lösen oder stolz die ersten fertigen Kleider/Hosen/Röcke,... zu zeigen. Noch haben wir zwei Wochen bis zum Finale, also bitte keine Panik.

Ich, Nina vom Blog Kleidermanie, habe mit dem eigentlichen Weihnachtskleid noch nicht begonnen, sondern erstmal ein Probemodell des Kleides "Imani" aus der La Maison Victor (9/10 2017) genäht, mit dem ich ausgeprochen zufrieden bin und das ich bereits zwei Mal mit einer dicken Strickjacke getragen habe.

So ohne Gürtel ist es noch etwas unförmig.


Mit Gürtel zeigt es Figur, was mir besser gefällt.


Da mir die Zeit ein wenig davon läuft und ich den zweiten in Frage kommenden Schnitt aus der La Maison Victor noch nicht kopiert habe, werde ich aus dem Stoff von Atelier Brunette vermutlich dieses Kleid zuschneiden.


Denn dies muss bereits in nächster Zeit aussortiert werden, da ich beim letzten Bügeln leider zwei kleine Löcher im Rücken entdeckt habe. Ärgerlich. Sehr.


Den Stoff habe ich im Frühling mit sehr netter Begleitung am Maybachufer gekauft und bereits dort hatte ich gesehen, dass der Stoff Fehler hat. Da er sehr günstig war, habe ich ihn trotzdem gekauft. Beim Zuschneiden habe ich dann um die vorhanden Löscher herumgeschnitten, ein kleines Loch versteckt sich zudem unter der nicht vorgesehen rechten kleinen, aufgesetzten Tasche. Die Löcher im Rücken sind neu. Nach dieser Erfahrung wird das vermutlich der letzte Stoff mit Löchern gewesen sein, den ich gekauft habe.


Imani ist schnell und einfach zu nähen. Ganz anders sieht es bei meinem zweiten Projekt aus.
Zugeschnitten habe ich nämlich außerdem Le609 von dpstudio. Ich hoffe sehr, dass mir die extrem stark komprimierte Anleitung ausreicht, um die interessanten Ärmelfalten zu nähen.


Bis zum Finale am 23.12.2017 wird auf jeden Fall eins der beiden Kleider fertig sein.


Wie weit seid ihr? Ist das erste Kleid bereits fertig und ein zweites geplant, weil sich plötzlich ein unerwartetes Zeitfenster aufgetan hat oder ihr im Nähflow seid? Oder steht ihr noch ganz am Anfang, seid aber optimistisch, Weihnachten in einem neuen Kleid zu feiern?

Wir sind auf euren Zwischenstand sehr gespannt.


Wer dringend Hilfe benötigt, schreibe dies bitte deutlich damit die kleine Nähcommunity helfen kann!

Das Linktool ist bis zum 16. Dezember 2017 geöffnet.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

"Größter Reinfall" - Mottotag beim Me Made Mittwoch am 6.12.17

Jede Woche zeigen wir uns hier, wie wir unsere eigenen Näh- und Strickwerke tragen, voll Stolz verlinken wir die gelungenen selbstgemachten Stücke. Wir verraten uns auch mal kleine "Hätte ich besser lösen können", aber selten hört man von richtigen Misserfolgen.
Deshalb hatte das MMMTeam den Wunsch, dass wir uns im Rahmen eines Mottotages auch mal die nicht gelungenen Werke zeigen und diese Mißerfolge thematisieren.

Also her mit den Näh- oder Strickfails, den nicht gelungenen Stücken, den fürchterlichsten Ergebnissen eures Hobbys. Traut euch!


Übrigens: Am Sonntag geht es hier dann mit dem Weihnachtskleid Sew Along weiter.




Mittwoch, 29. November 2017

Me Made Mittwoch am 29.11.2017

Hallo zusammen. Mein Name ist Wiebke vom Blog Kreuzberger Nähte.
Nicht nur mein Blog dümpelt vor sich hin, auch meine Nähzeit und -leidenschaft halten sich aktuell sehr in Grenzen.
Zum Glück fand vorletztes Wochenende das Kölner Nähbloggerinnentreffen statt. Das von Antje (machen statt kaufen), Bele,  Brigitte (Frau Overluck) und Susi (alle Wünsche werden wahr) so wunderbar organisierte Treffen gab mir wieder einen kleinen Nähmotivationsschub. Wie könnte so ein tolles Aufeinandertreffen mit anderen Nähbegeisterten auch anders wirken?
Dazu kam, dass ich beim Stoffmaterial-Ermitteln (ich sage nur "beleuchteter Fadenzähler" und "Brennprobe") und der Körpervermessung in einer Gruppe mit Luzie aka Mein wunderbarer Kleiderschrank war, die ein tolles (offenbar noch unverbloggtes) Kleid trug.
Und ich wußte sofort, dass ich den gleichen Stoff bzw einen Stoff mit dem gleichen Muster auch noch im Lager habe. Es ist das gleiche Muster, aber eine etwas andere Qualität.
Natürlich fiel mir auch sofort wieder ein, wofür ich diesen Stoff einstmals gekauft hatte (ich vermute im Karstadt in Darmstadt). Einen Knip-/ fashionstyle-Hemdblusenkleiderschnitt, den ich mir eigentlich unbedingt schon immer in dutzend Varianten nähen wollte. Wollte, wollte, wollte......

Also waren am Wochenende nach dem Wochenende Schnitt und Stoff fällig



Den Schnitt bzw. das Oberteil dieses Schnitts habe ich bereits einmal als Kleid und mehrfach als Bluse genäht. (verbloggte Modelle hier und hier). Immer aus Jersey.
Als Rockteil habe ich wieder den heißgeliebten Hollyburn verwendet. Der sitzt und passt, warum soll ich einen anderen Rockteilschnitt mühsam abkopieren?


Ich nähe eigentlich gern, noch lieber plane ich Nähprojekte und am allerliebsten kaufe ich Stoff.
Was mir das Nähen oft verleidet ist das ständige Anprobieren / Anpassen.
Ganz im Ernst, ich hasse jede einzelne Zwischendurchanprobe. Auf dem Weg zum Spiegel gehen jedesmal -ich höre sie auf den Boden fallen- etliche der Nadeln auf immer verloren. Beim Überziehen piekse ich mich. Und das An- und Ausziehen nervt in der kalten Jahreszeit sowieso. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich mag das absolut nicht!
Ich habe dieses Kleid -trotz des bewährten Schnittes und der Verwendung von Winterjersey- mindestens 10-mal während des Nähen anprobieren müssen.
1. Erste Motivationsanprobe, wenn VT und RT aneindergenäht sind. Da bekomme ich einen ersten Eindruck, wie das spätere Kleidungsstück eventuell aussehen wird. Je nachdem bin ich ich danach super motiviert oder mache mir erstmal lieber einen Kaffee....
2. Bei mir sind immer Anpassungen an der Armkugel nötig. Bzw. macht es Sinn, deren Sitz immer zu überprüfen. Weil schief bin ich auch.
3. Oberteil einschl. Kragen ist fertig. Dann wird die Weite des Oberteil an der Seitennaht abgesteckt.
4./5./6. Kommt die -bei diesem Stoffmuster ganz besonders- aufwändige Festlegung der richtigen Lage für das Taillenband. Je nach Stoffqualität muss ich dieses höher oder tiefer ansetzen. Außerdem benötigt mein Hohlkreuz einen Bogen, der auf dem Schnitt nicht vorgesehen ist und der auch je nach Stoffqualität unterschiedlich ausgeprägt sein muss.
Eine Anprobe reicht hier nie. Und wenn zu viele Nadeln verloren gegangen sind, muss eine der Anproben sogar oftmals nochmal wiederholt werden.
7. Ich hefte das Taillenband mit einem großen Maschinenstich an. Erneute Anprobe bevor ich das Taillenband an Oberteil und das Rockteil mit der Overlock annähe. (und überschüssiges Material dabei abgeschnitten wird)
Das Kleid ist nun schon "fast fertig".
8. Nun wird anprobiert, um die Lage des Orientierungsknopfloches zu markieren. Das ist für mich immer das Knopfloch, bis zu dem ich ein Kleidungsstück gewöhnlich zuknöpfe. Also bei mir ungefähr auf Höhe des Brustpunktes oder leicht darüber. An diesem Knopfloch orientieren sich dann alle anderen Knopflöcher.

Bei den Jerseykleidern bzw. -blusen nähe ich keine Knopflöcher, sondern nur einen Knopf durch beide Seitenteile hindurch an
9. Letzte Anprobe, um den Saum abzupüstern. Nach Umstecken und Bügeln desselben sollte ich vor dem Annähen eigentlich nochmal per Anprobe probeweise die Saumlinie kontrollieren. Aber dazu habe ich dann meistens keine Lust mehr. Säume sehen bei mir sowieso immer schief aus (auf den Fotos auf jeden Fall)

Dieser Stoff hat einen leichten Glanz. Kleidung aus glänzenden Stoffen muss noch besser sitzen als matte Kleidung. Also können aus Erfahrung leicht nochmal 30% mehr Anproben dazu kommen.
Das Stoffmuster ist etwas tückisch, es hat eine Richtung und Linien und Rhomben mit Spitzen, an denen man sehen kann, wenn sie nicht richtig aufeinandertreffen (yeah, das sind genau die Tücken, die ich beim Patchwork so liebe), kommen also eventuell nochmal 20% mehr Anproben hinzu, um passgenaues Muster mit "passgenauer" Körperform abzugleichen. Bzw beides etwas miteinanderauszugleichen.



Das Taillenband habe ich wie immer mit einem Jersey mit höherer Stabilität gedoppelt, dann kann nichts ausleiern.
Die Blende habe ich -anders als im Originalschnitt- angeschnitten und nach innen eingeschlagen, so dass die Stoffrückseite am Ausschnitt nicht sichtbar ist.




Und was habt ihr genäht und angepasst? Ich bin gespannt und freue mich auf eure Beiträge.

Kurzer Hinweis: Bitte passt auf, das ihr die richtige Linkliste erwischt. Es läuft paralell auch noch die Verlinkung zum Weihnachtskleid-Sew-Along