Mittwoch, 26. November 2014

Me Made Mittwoch am 26.11.2014 mit Gastbloggerin Anni


Heute darf ich, Anni, euch zum MeMadeMittwoch begrüßen. Ich freue mich unheimlich, dass ich als Neuling – mein Blog Handmade with Love ist noch vergleichsweise jung – im Bloggerland heute Gastgeberin sein darf.


So bin ich heute auch ein bisschen aufgeregt, da ich bisher nur für einen kleinen Kreis an Followern geschrieben habe. Deshalb soll mein Beitrag heute etwas Besonderes und Typisches für mich sein: ein Kapuzenpullover. Früher habe ich gerne Blusen, Röcke und Kleider getragen. Vor knapp einem Jahr allerdings, habe ich lässigere Kleidungsstücke für mich entdeckt. Mittlerweile ist ein Kapuzenpullover mein absolutes Lieblingskleidungsstück, einfach zum Wohlfühlen. Für den heutigen MMM ist ein eben solches Wohlfühlteil entstanden:







Genäht habe ich ein Raglan-Shirt aus der Ottobre 05/2013. Der Schnitt ist ein echter Favorit für mich. Die Passform ist für mich super und auch die Raglanärmel nähe und trage ich gerne. Den Schnitt habe ich noch mit einigen eigenen Ideen ergänzt, indem ich das Vorderteil farblich unterteilt habe. Diese Idee hatte ich vor Monaten schon mal irgendwo gesehen und trug sie seitdem mit mir herum. Die Taschen habe ich ebenfalls nach eigener Idee umgesetzt. Das Vorderteil ist bis zu dem grauen Streifen im Brustbereich mit dem grauen Sweat hinterlegt. Dadurch ergibt sich eine große und kuschelige Bauchtasche und beschert mir immer schöne warme Hände in den kalten Wintermonaten.








Die Kapuze ist ebenfalls ein Eigenwerk. Den Schnitt habe ich von einem gekauften Hoodie abgenommen. Mir gefällt daran besonders gut, dass sie sich schön um den Hals legt und damit sozusagen ein Schalersatz ist. Der Tunnelzug ist nur Fake, aber ein netter Hingucker.





Leider könnt ihr nicht fühlen wie kuschelig der Sweat mit dem Sternenmuster ist.

Ich werde diesen Pullover aber so schnell sicherlich nicht mehr ausziehen und bin nun sehr gespannt auf eure Werke und Beitrage für den MeMadeMittwoch!
Eure Anni


Sonntag, 23. November 2014

WKSA, Teil 2

Herrje, herrje, herrje. Es ist ja so: Da verspricht man (Frau Kirsche) Glitzer und Kitsch und dann? Ist es hier in den USA scheinbar harmloser als in der deutschen Vorweihnachtsglückseligkeit. Es ist mir sehr unangenehm, aber so ist es.


Gut, widmen wir uns also unserem Kerngeschäft, dem Weihnachtskleid. Zur kurzen Erinnerung, ich nähe ein Butterick 5920 aus rotem Samt. 




 
Heute treffen wir uns zum zweiten Mal und folgendes wollen wir heute besprechen:

23.11.2014 WKSA Teil 2:
Oh, so ein schönes Schnittmuster wird da genäht, ich entscheide mich schnell um / Ich habe mich für mein Traumkleid entschieden und bleibe dabei / Ich nähe mal lieber erst ein Probemodell / Schnitt kopieren, zuschneiden, wer sagt eigentlich, dass Nähen Spaß macht? 




Üblicherweise ist jetzt der Zeitpunkt in einem Sew Along, zu dem ich anfange, zu schwächeln. Ich kopiere das Schnittmuster nicht, ich schneide nicht zu (und dann fange ich nicht an, zu nähen, aber da sind wir ja noch nicht). Als Gastgeberin kann ich mir solche Schludereien natürlich nicht erlauben, deswegen habe ich vor einigen Tagen das Schnittmuster kopiert (bzw. das Original ausgeschnitten, ich hatte keine Folie) und den gestrigen Abend damit verbracht, zuzuschneiden. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Zeit ich damit vetrödeln kann, insbesondere wenn man bedenkt, was für ein Tempo ich gegen Ende eines Projekts vorlegen kann. Da muss ich erst ewig überlegen, was ich dabei hören oder sehen möchte, dann steh ich immer wieder seufzend auf, drehe den Stoff von links nach rechts oder mache Photos (in diesem Fall für die Keksmamsell). Naja, immerhin könnt Ihr so den Stoff mal sehen. Ich habe übrigens eine Folge Barnaby gesehen, ich mag Krimis und dabei muss man sich nicht konzentrieren, wenn ich etwas nicht mitbekomme, ist das total egal.






Nun habe ich hier also eine Tüte voller Teile liegen und vielleicht, vielleicht schaffe ich es ja, mich noch an diesem Wochenende davon zu überzeugen, dass ich auch nähe. Vielleicht suche ich aber auch einen passenden Film, mal sehen.




Damit hier wenigstens etwas Aufregendes passiert, guckt mal hier, Nähmaschine an amerikanischer Wohnung:



WKSA from Juli Kirsche on Vimeo.


Ich freue mich, von Eurem Fortschritt zu lesen. Auf, Ladies, los geht's!




P.S.: Habt Ihr gesehen, dass es in Berlin jetzt eine dauerhafte Ausstellung zu Mode gibt? Toll! Ich will definitiv hin!

Mittwoch, 19. November 2014

Me made Mittwoch am 19. November 2014


Herzlich Willkommen zum Me-made-Mittwoch heute, ich bin Lucy und schreibe normalerweise als Nahtzugabe. Ich finde es ja immer faszinierend zu beobachten, wie sich bestimmte Schnitte in Nähbloggerkreisen verbreiten, ein Phänomen, das auch als Lemming-Schnitt bekannt ist. Manche Schnittmuster erscheinen mehr oder weniger unbeobachtet und werden erst nach einiger Zeit von einer oder mehren Nähbloggerinnen "entdeckt" und daraufhin  überall nachgenäht. Andere sind gleich von Anfang an erfolgreich, werden überall rauf und runter genäht, bis nach einer oder zwei Runden das Interesse abflaut. Als Nebenfach-Soziologin frage ich mich natürlich, ob diese Phänomene eigentlich schon mal jemand erforscht hat: folgt das ganze einem Muster? Vielleicht ließen sich Modelle entwickeln, vielleicht ließe sich sogar der Erfolg eines Schnittmusters einschließlich des Zeitfaktors irgendwie vorhersagen?


Was das Kleid betrifft, das ich trage - ein Dakota Shawl Collar Dress nach einem Schnitt von named clothing aus Finnland, so nähte ich das erste Exemplar schon im Frühjahr, als sich noch niemand so recht für den Schnitt interessierte. In den letzten zwei Wochen ist das Interesse daran sozusagen explodiert: BunteKleider, DasBürofürschöneDinge und die Sachenmacherin zeigten Dakota-Kleider und wiesen auf die kniffeligen Stellen hin.


Ich fasse noch einmal zusammen:
- die Größenangaben bei named sind keine Schmeichelgrößen
- unbedingt am Schnitt überprüfen, ob Ärmel und Manschetten weit genug sind
- einen Reißverschluss im Rücken unter dem Kragen (oder an der Seite - dann sind die Taschen aber nicht möglich) einplanen
- möglichst einen Stoff mit Elasthananteil verwenden


Ich habe hier einen überhaupt nicht elastischen blau-braun karierten Baumwollstoff verwendet, eine Art derberen, ziemlich steifen Hemdenstoff, der mir für eine Bluse zu dick gewesen wäre, der für ein Kleid aber genau das richtige Gewicht hat. Dieses karierte Kleid hatte ich eigentlich schon geplant, sobald ich das erste Dakota fertig genäht hatte, und ich hoffe, dass ich es ebeso oft tragen werde wie das erste, einfarbige Exemplar. Das hat sich nämlich als das universelle Allround-Kleid schlechthin in meinem Kleiderschrank entpuppt. Wie beim ersten habe ich einen Reißverschluss in die Mittelnaht im Rücken eingesetzt, er endet oben etwa 5 cm unter dem Kragen. Trotzdem ist der Sitz anders als bei dem Wollstoffkleid, und ich möchte mindestens noch ein Dakota aus einem fließenden Stoff nähen, was bestimmt wieder ein ganz anderes Tragegefühl ergibt. Für mich als eine, die ansonsten alle Schnitte nur einmal näht, ist das eine ganz neue Erfahrung: gleicher Schnitt, aber völlig unterschiedliche Kleider!

Ob bewährter Schnitt oder ganz neu: was heute an selbstgemachter Kleidung getragen wird, sehen wir in der Linksammlung:   


Sonntag, 16. November 2014

Weihnachtskleid Sew Along 2014 - Teil 1

Guten Morgen, und herzlich willkommen zu Teil 1 des WKSA !

 

Es soll ja Stimmen geben , die Internet Aktivitäten als " schnellebig " und als  " morgen schon wieder Schnee von gestern " bezeichnen ...
Da halten wir doch mit der Tradition des gemeinsamen Weihnachtskleid Nähens voll dagegen , oder ?
Seit 4 (!) Jahren in Folge treffen sich nun schon soo viele Frauen zu dieser Aktion . Und auch heute sind es wieder so viele Teilnehmerinnen - toll !
Ich freu mich sehr, diese tolle Aktion von Urheberin Cat in diesem Jahr mit Frau Kirsche zu moderieren .

Was steht heut auf der Agenda ?

Ich bin 1a vorbereitet und habe schon alles zusammengesucht / Weihnachten ? Ist nicht noch Sommer ? / Ich such nach Inspiration und guck mal, was die anderen machen / Schnitt da aber kein Stoff oder andersrum ? / Kleine Rückblende : mein Weihnachtskleid 2013/2012/2011

Ich fange mal mit der Rückblende an :



                                                                      2011

           2012

Beides gern und ziemlich oft getragen .
  
Schnitt da aber kein Stoff oder andersrum ?

Sowohl als auch vorhanden . Ihr denkt jetzt ich bin ein Streber und 1a vorbereitet ? Mitnichten !
In meinem Kopf tobt zur Zeit  Der Krieg der Sterne  der Krieg der Schnitte .... Ich lass Euch mal an meinem Ideenchaos teilhaben
Da wären als erstes  "Sichere Bank 1 und 2 " :
Das inzwischen schon von vielen Bloggerinnen genähte Lady Skater Dress . Bei allen sah es toll aus . Meine Version würde schwarz und wadenlang werden ( bequem und trotzdem schön , Kekse und andere weihnachtliche Genüsse hätten problemlos Platz )


Image of The Lady Skater sewing pattern (for teens and women)

Dann ist da noch mein sehr geliebter Sommerkleidschnitt
 


Dafür würde ich sogar meinen bis jetzt gehüteten Vorrat an schwarzem Wollkrepp opfern.  Dieses Kleid hätte den Vorteil , dass es elegant aufzubrezeln wäre, wenn man es pur mit Schmuck trägt . Nach den Feiertagen wäre es absolut alltagspassend mit Shirt drunter und / oder Jacke drüber.  Ich merke grad beim Schreiben , wie sehr mir dieses Kleid gefällt ...

Schon so lange wollte ich dieses Kleid nähen ( unter anderem letztes Jahr zu Weihnachten , da hab ich mich aber mit dem ausgesuchten Karostoff sowas von selbst ausgeknockt , weswegen ich zur Strafe kein neues Kleid hatte ). Dieses Mal käme selbstverständlich nur ein uni Stoff in Frage


In der aktuellen Burda gefiel mir dieses Oberteil sehr gut


Dafür hätte ich an Stoff eine wunderschöne lila / schwarze Wollspitze für die Einsätze und Godets , und für einen passenden schmalen Rock sollte es wohl auch reichen . Die Farbe der Spitze in echt macht aber keinen Augenkrebs ;)


Tja , und dann sind da noch die "Träumereien am Kamin " sozusagen :

Das Ballkleid aus dem Burda Sonderheft " Vintage " hat so einen tollen Kragen



Der Rock ist mir too much , aber ich kann es mir mit einem schmalen Rockteil oder einem halben Teller sehr gut vorstellen . Und natürlich aus unifarbenem Stoff .

Auch das Cocktailkleid aus derselben Ausgabe hat einen super raffinierten Schnitt . Und ich mag doch so gern Asymmetrie und Godets .


Schlichten Stoff würde ich dafür nehmen und schauen , ob man die einseitige " Miss Germany " Schärpe weglassen kann .

Und nun freu ich mich auf Eure Visionen und Träume vom Weihnachtskleid  , und ja , könnt schon auch sein , dass ich danach noch mehr " Rosinen im Kopf " habe ;)





Donnerstag, 13. November 2014

Weihnachtskleid Sew-Along 2014



Während sich die Supermärkte langsam aber sicher mit Schokoladen-Weihnachtsmännern und Adventskalender füllen, der Schal rausgekramt werden muss und es gefühlt quasi ununterbrochen dunkel ist, beschäftigt die Näherinnen etwas ganz anderes: Kleid? Kostüm? Hose? Mit Glitzer? Jerseybund für die Keksmassen? Oder doch direkt einen Morgenmantel? Was wird es dieses Jahr?


Da ist es gute und schöne Tradition, dass wir uns gemeinsam aufmachen, um uns was Feines für die Weihnachtsfeiertage zu nähen und hiermit sei er eröffnet: der Weihnachtskleid Sew-Along 2014!

Wie in den letzten Jahren treffen wir uns an sechs Terminen, um den Entstehungsprozess zu teilen, uns gegenseitig zu inspirieren, zu motivieren und aneinander zu erfreuen. Diese wunderbare Aktion hat Cat vor einigen Jahren ins Leben gerufen. 2012 hat Katharina den Sew Along übernommen und 2013 dann auf dem MMM-Blog gehostet. In diesem Jahr geht der Staffelstab an die Bremer Fraktion der Crew, Dodo und Juli. Juli berichtet in diesem Jahr aus der Heimat des Weihnachts-Bling-Bling und versorgt uns mit Kitsch, Dodo repräsentiert den schönen Norden. Beim Vorbereitungstreffen in Dodos Küche haben wir uns schon über unsere Nähpläne ausgetauscht und während Juli schon Stoff und Schnitt in den Koffer gepackt hat, um direkt nach Ankunft in den USA starten zu können, ist die Liste der möglichen Kleider bei Dodo ziemlich lang. Spannend! Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, diese Aktion zu begleiten, werden abwechselnd auf dem MMM-Blog berichten, wie weit wir sind, und sind gespannt auf Eure Beiträge.


16.11.2014 WKSA Teil 1:
Ich bin 1a vorbereitet und habe schon alles zusammen gesucht / Weihnachten? Ist nicht noch Sommer? / Ich such nach Inspiration und guck mal, was die anderen machen / Schnitt da aber kein Stoff oder andersrum? / Kleine Rückblende: mein Weihnachtskleid 2013/2012/2011

22.11.2013 WKSA Teil 2:
Oh, so ein schönes Schnittmuster wird da genäht, ich entscheide mich schnell um / Ich habe mich für mein Traumkleid entschieden und bleibe dabei / Ich nähe mal lieber erst ein Probemodell / Schnitt kopieren, zuschneiden, wer sagt eigentlich, dass Nähen Spaß macht?

30.11.2014 WKSA Teil 3:
Ich bin in Stimmung, erste Nähte sind gemacht!  / Endlich hab ich angefangen / Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden / Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid / Plätzchenessen ist doch irgendwie auch Nähen, oder?

7.12.2014 WKSA Teil 4:
Uah, es passt nicht, das muss ich ändern / Ich habe diese schwierige Stelle gemeistert und bin stolz wie Bolle! / Das sieht doch schon ganz gut aus, oder? / Ich hab ein Hängerchen und brauche Motivation!

14.12.2014 WKSA Teil 5:
Oah, jetzt aber schnell! / Nur noch der Saum! / Ich könnte hier nochmal nachbessern / Ich bin fertig, zeige aber noch nichts / Ich bin ein Streber und nähe jetzt noch ein Tüdeldü für meine drei Weihnachtskleider

21.12.2013 WKSA Finale
*****Es ist so schön geworden!*****




Wir freuen uns, wenn Ihr das Logo mitnehmt und sehen uns zum ersten Treffen am Sonntag!
Herzlich,
Dodo & Juli

Mittwoch, 12. November 2014

Me made Mittwoch am 12.11.14 mit Gastbloggerin Nastjusha

Einen guten Morgen wünsche ich und heiße euch herzlich willkommen zum MeMadeMittwoch! Ich bin Nastjusha von Minervas Pool und freue mich wie verrückt heute hier gastbloggen zu dürfen! Danke liebes MeMade-Mittwoch-Team, dass ich mich auf diese Party selbst einladen durfte...

Zu meinem heutigen Outfit.
Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich passionierte Hosenträgerin bin und nach und nach versuche, auch vermehrt Kleider und Röcke zu nähen und zu tragen. Für diesen Herbst (es ist doch noch Herbst, oder?) hatte ich mir vorgenommen, öfter mal einen Rock mit Hemdbluse zu tragen.
Et voilà!

  
Die Hemdbluse kennen einige vielleicht schon: ich habe sie vor einiger Zeit nach meinem Standardschnitt aus der Patrones Nr. 241 genäht, aus einem Baumwoll-Patchworkstoff. Hier und hier kann man dazu nachlesen.

Einigermassen neu und noch nicht verbloggt ist der Rock.
In einem örtlichen Stoffgeschäft habe ich in der Restekiste einen knappen Meter eines hochwertigen und farblich sehr herbstlichen Wollstoffs gefunden. Da ich mehr nach Zeitschriften nähe, entschied ich mich nach Durchsicht meiner Sammlung für ein Schnittmuster aus der Burda 10/2006 (das war eine der ersten Nähzeitschriften, die ich mir gekauft habe!).


Der Rockschnitt ist nur minimal ausgestellt, hat einen normal-breiten Bund und einen seitlichen Reißverschluß. Nichts Aufregendes soweit. (Da ich wenig Rock-Näherfahrung besitze, kann ich auch technische Zeichnungen dieser Teile schwer einschätzen. Ich hätte z.B. gedacht, der Rock ist weiter ausgestellt.)
Der klassische Anzugstoff ließ den Schnitt aber bald ziemlich langweilig, wenn nicht gar bieder aussehen. Also wühlte ich in meiner Retro-Borten-Sammlung und nähte auf die aufgesetzten Taschen (im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, sonst wäre der Rock NOCH öder) ein Stück einer recht fest gewebten Borte mit Blumenmuster auf. Farblich passt das ziemlich gut, finde ich.


Ansonsten war der Rock war recht unkompliziert zu nähen. Mit dem tollen Stoff und komplett gefüttert, fällt er schön und ist durch die minimale Verbreiterung nach unten auch ganz angenehm beim Gehen. Fahrradfahren wird wohl eher nichts, aber das ist auch mal in Ordnung.


Die Gefahr der Biederkeit ist bei diesem Rock jedoch nie ganz gebannt. Alle etwas weiteren Oberteile sehen ganz und gar nicht aus dazu! Mit einer Hemdbluse (oder mit einem Rolli bei kälteren Temperaturen) gefällt mir der Rock aber schlussendlich sehr gut!
Auch wenn sie ziemlich knapp sitzt und die eine oder andere Falte wirft, trage ich die Bluse gern, weil ich das dunkle Tannengrün mit dem kleinen Muster so mag.
Zusammen mit Schlapphut, Gürtel und Stiefeln geht das doch schon ordentlich in Richtung 70er Jahre - so soll das sein.

Nun zeigt her eure heutige Me-Made-Garderobe: ist bei euch noch Herbst oder schon Winter?
Ich freue mich sehr auf alles, was jetzt kommt!

Und: es war mir eine Freude!

Liebe Grüße,
Nastjusha

Mittwoch, 5. November 2014

MMM am 5. November 2014

Guten Morgen und herzlich willkommen zum heutigen MeMadeMittwoch!
Ich bin Dodo von Dodosbeads und zeige heute mein erstes richtiges Herbstteil. Bisher hab ich mich davor gedrückt zu akzeptieren, dass der Sommer nicht ewig dauert. Aber nutzt ja nüscht.
Zum Trost dann wenigstens was Kuschliges:


Obenrum ist neu, unten ist mein ältester selbstgenähter Rock. Lange , lange vor der  Zeit des Bloggens entstanden.
Das Oberteil ist der " Trikot Jumper " aus der Vintage Burda. Genäht an einem wunderbar entspannten Samstag in Gesellschaft von Frau Kirsche, Frau Luise und der besten Freundin G.

 

Das ist die spannende Rückansicht des Wohlfühlteils. Ich hab das Foto aufgehellt - Ihr kennt das ja mit Schwarz ;)



Hier noch besser zu erkennen. Der Jumper wird im Rücken geschlossen. Und die Knöpfe?? Wahrscheinlich so alt wie ich. Die beste Freundin G. brachte sie mir vor ein paar Jahren aus dem Nachlass der Tante. Ich fand sie so toll, aber wann immer ich sie aus der Knopfschachtel nahm, sie passten nicht. Wahrscheinlich haben sie auf einen Schnitt gewartet, der ihrem eigenen Jahrzehnt entspricht ...
Nun haben sie hier endlich den großen Auftritt, den sie verdienen. Einzig, sie sind so groß, dass automatische Knopflöcher nicht gingen. Ich habe dann die obersten beiden mit Druckknöpfen gedoppelt,  und die restlichen blind angenäht (und dadurch den Jumper punktuell geschlossen). Wegen des Materials kann ich auch so hineinschlüpfen.
Hier das Foto aus der Burda:


 Wahrscheinlich erkennt Ihr,  was ich geändert habe. Nicht viel: Ärmel nicht lang sondern 3/4. Unten ca 8cm gekürzt. Schien mir zu meinen Proportionen besser zu passen. Ich hab Gr . 38 statt wie immer 40 genommen, da dieses Teil (ganz gerade) geschnitten ist.
Ich glaube, das war zumindest für den verwendeten Romanit eine gute Entscheidung.


 So sieht's lässig ohne Gürtel aus. Normale Sweatshirts stehen mir nicht - mit dieser Art der gemütlichen Oberteile kann ich mich aber sehr gut anfreunden.
Und ja, ich hab tatsächlich Hosen an. Selbstgenäht.
Dazu in einem anderen Post mal mehr.

Von der Seite macht es dann zwar keinen "schlanken Fuss" , hat aber sowas nettes "Sabrina" mässiges ...
Mit Hose ist die tatsächliche Tragevariante heute, das andere Outfit wird am Freitag zu einer schönen Einladung ausgeführt.

So, und jetzt bin ich sooo gespannt, was Ihr herbstliches genäht habt und heute zeigt.
Vorhang auf für Eure Bilder!