Mittwoch, 23. April 2014

Me Made Mittwoch am 23. April 2014


Ich, Julia, begrüße euch zum ersten MeMadeMittwoch nach Ostern. Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage und feines Festtagsessen.


Nachdem nun endlich wieder mildere Temperaturen Einzug gehalten haben, kann ich mein neues Kleid ausführen.
Ich habe es nach dem Schnittmuster Simplicty 1755 genäht und mich –gähn wie langweilig- vom Titelbild inspirieren lassen, karierten und Uni-Stoff zu mixen. Leider eignet sich der Schnitt nicht 100% für die Karogröße meines Stoffes. Die vordere Mittenaht habe ich horizontal wunderbar ausrichten können, aber da die Naht nicht gerade läuft ist es vertikal nicht perfekt, da sich die Karos verschieben. #Nähnerddetails.


Der Kragen, die Ärmel und das Taillenband lenken den Blick auf sich, daher stört mich das Karoproblem nicht so sehr und ich mag das Kleid.
Der Schnitt hat nette Details wie hochknöpfbare Ärmel, Taschen und der Schlitz unter Kragen wird mit Schlinge und Knopf geschlossen. Dadurch war das Nähen zwar etwas aufwändiger und ich fand es zwischendurch auch fast nervig, bin aber jetzt sehr zufrieden, gerade wegen der „Mehrarbeit“. Zugegebenermaßen nähe ich normalerweise eher abgespeckte Kleider, gerne lasse ich, z.B. mal die Taschen weg. 



Ob abgespeckt oder detailverliebt jetzt kommen eure Kreationen:


Sonntag, 20. April 2014

Finale! Frühlingsjäckchen Knit Along 2014 #FJKA



Hallo und herzlich willkommen zum großen Frühlingsjäckchen 2014 Finale




Ich, .meike,  bin schon unglaublich gespannt, eure Ergebnisse des gemeinsamen Strickens zu sehen, auch wenn ich mich noch etwas gedulden muss, weil ich die nächsten Tage maßgeblich auf der Autobahn zubringen werde. Wie viele Teilnehmerinnen des Frühlingsjäckchen Knit Alongs wohl durchgehalten haben und am Ziel angekommen sind? Und noch viel wichtiger: Seid ihr glücklich mit Euren Jäckchen?




Für mich war es auf jeden Fall eine aufregende Erfahrung, gemeinsam mit euch zu stricken. Ich hatte ganz schön Bammel davor, als "Vorstrickerin" nicht pünktlich fertig zu werden oder ein fürchterliches Ergebnis zu produzieren! Es war knapp, sehr knapp. Gestern Abend um halb Eins hatte ich endlich die Ärmel ein- und die letzten Fäden vernäht und als ich heute morgen die Fotos schießen wollte, war dies nur unter erschwerten familiären Bedingungen möglich. Aber Kneifen war nicht! Also habe ich tapfer in die Kamera gelächelt und die besten Fotos ausgesucht.






Mit meiner Jacke bin ich so "mittel" zufrieden. Die Farbe finde ich immer noch den Hammer und habe mich beim Stricken nicht daran satt gesehen. Doof finde ich, dass sie aufgeknöpft nicht wirklich schick ist, aber eigentlich wusste ich das schon vorher, denn sie ist dem (zugenähten) Frühlingsjäckchen 2012 doch sehr ähnlich. Die Ärmel finde ich auch etwas kurz geraten. Während des Strickens hatte ich schon befürchtet, dass sie zu eng wären, wahrscheinlich haben sie sich nun die Weite geholt und etwas an Länge dadurch verloren. Die Brustabnäher sitzen viel zu hoch, keine Ahnung wie das geschehen konnte. Aber ich vermute, dass die Jacke insgesamt noch etwas länger und weiter wird (Drops Baby Merino, das kenne ich schon von dir) und dass sich das vielleicht noch etwas ausgleicht.

Aber im Grunde ist sie genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe - und das ist schon mal was. Das ist super! Ich liebe die Farbe, ich liebe die vielen schönen Knöpfe vom Nähkontor, ich liebe die Rundungen, das Schößchen, den Ausschnitt und die feine Wolle. Und ich bin glücklich, noch ein neues, fertiges Jäckchen-nach-Wunsch zu haben. Davon bekomme ich nie genug; die nächste wird himbeerrot!





Und ihr? Seid ihr motiviert, gleich weiter zur stricken?

Gibt es Teilnehmerin, die noch nicht fertig gestrickt haben und traurig sind, am großen Defilee der Frühlingsjäckchen nicht teilzunehmen? Braucht ihr ein Finale der Herzen? Wenn ja, dann schreibt es bitte in die Kommentare.

Allen, die am Knit Along teilgenommen haben, gratuliere ich schon jetzt, zum fertigen Jäckchen! Und alle, die bisher nur auf den Zuschauerplätzen saßen, rufe ich zu: lasst euch von unserer Begeisterung, unserem Mut und unserem Durchhaltevermögen anstecken und inspirieren. Es lohnt sich! Strickjäckchen kann frau nie genug haben! Alle Beiträge, inklusive Linksammlung der Teilnehmerinnen, findet ihr hier auf dem Blog unter dem Label FJKA2014.

Aber jetzt kommt ihr: Vorhang auf, Licht an! 



Mittwoch, 16. April 2014

Me made Mittwoch am 16. April 2014

Willkommen liebe MMM-Freundinnen und -Freunde, an diesem Mittwoch wollte ich, Lucy, besonders schöne Bilder präsentieren, aber was daraus wurde, ist ein echtes Stück aus dem Berliner Leben.

Am letzten Samstag kam ich nämlich im Bötzowviertel in Prenzlauer Berg zufällig an einer Straße mit lauter blühenden Zierkirschenbäumen vorbei. Toll! Mir schwebten sofort vor dem inneren Auge wunderschöne Bilder vor, auf denen ich ebenfalls herumschwebe, in einem rosa Kirschblütentraum -  aber versucht mal, so einen Bildertraum in Berlin auf öffentlichem Straßenland umzusetzen, wenn ihr gerade nur eine Knipskamera dabei habt, mit der man nichts freistellen kann, also den Hintergrund nicht "künstlerisch" verschwimmen lassen kann. Was später auf den Bildern drumherum alles zum Vorschein kommt, das man überhaupt nicht bewusst wahrgenommen hat! Bild 1 geht ja noch, es stört nur ein komisch abgestelltes Fahrrad, den beschmierten Altkleidercontainer ganz hinten sieht man kaum, die Baustelle am Ende der Straße verdecke ich, und links von mir habe ich sie weggeschnitten.    


Auf der Suche nach einem anderen Standort: der nicht aufgerissene Teil der Straße ist leider mit lauter hässlichen großen Autos zugeparkt. Dekorativ am Kirschbaum lehnen fällt flach, wenn hier kein schöner, weißer Oldtimer parkt.


Hier gehts: viel Kirschblüten drauf, eine bepflanzte Schale, den orangen Mülleimer ganz hinten sieht man ja kaum. Gegen die Autos kann man halt nichts machen. Links neben mir steht ein Motorrad auf dem Gehweg, aber das habe ich einfach abgeschnitten, hehe.


Aber nur einmal ungünstig bewegt, dann guckt einem Frau Merkel oder irgendwer unter dem Arm hervor - bald ist Europawahl und die Plakate hängen schon.

Ungünstig kommt noch dazu, dass meine Kleidung sich farblich auch nicht so recht in den rosa Frühlingstraum meiner Vorstellung einfügen wollte. Ich trug am Samstag den Tellerrock aus einem grau-metallisch schimmernden Viskosestoff, eine schwarze Strickjacke, die ich seit Fertigstellung fast ununterbrochen anziehe, und ein Ringelshirt aus älterer Produktion. Die Strickjacke ist für den Tellerrock eigentlich zu lang, daher der Gürtel, um die Taille zu markieren und ausgewogene Proportionen herzustellen. So ganz überzeugt bin ich von diesem Look einer in der Mitte abgebundenen Wurst nicht, viel lieber hätte ich auch noch eine kurze schwarze Strickjacke.

Das Buch "Man muss sich nur zu helfen wissen" von Anne Braun und Edith Nell, illustriert von Werner Klemke, Leipzig 1971, hatte ich kurz zuvor in einer Bücherkiste gefunden. Die hübsche kleine "Haushaltsfibel für Kinder", könnte heute - was man so hört - jede/r 18jährige, die/der von zuhause auszieht gut gebrauchen, enthält sie doch einfache Grundanleitungen fürs Abwaschen, Putzen, Kochen und Reparieren. So ein Fund ist dann wieder eine der netten Berliner Überraschungen, außerdem hatte ich so etwas in der Hand, das macht sich auf einem Foto auch gut.

Und jetzt bin ich gespannt, wie eure Kleider heute aussehen, und ehrlich gesagt schaue ich mir auch oft die Fotohintergründe an - manche von euch haben beneidenswerte Gärten oder posieren in malerischen Altstadtgassen ohne Kleidercontainer, Mülleimer und Wahlplakate, aber wahrscheinlich seid ihr auch ewig nach solchen Plätzen auf der Suche. Verratet doch mal eure Tricks bei der Platzwahl, wenn ihr Zeit habt (das muss nicht heute sein) - ich würde meine Fotolocationauswahl gerne verbessern und nehme an, dass ich nicht die einzige mit diesem Problem bin.


Mittwoch, 9. April 2014

Me Made Mittwoch am 9. April 2014

Guten Morgen, liebe MMM-Freund_innen,

schön, dass Ihr heute hier vorbeischaut. Mein Name ist Frau Kirsche und ich poste normalerweise bei "Das Kirschenkind spricht", meinem virtuellen Zuhause.

Mittlerweile kann man sich ja ziemlich sicher sein, dass der Frühling es wirklich ernst meint (auch wenn es morgen hier im Norden bei 11 Grad und Dauerregen doch eher usselig wird..) und die Garderobe langsam aber sicher auf Frühling umstellen, die Nähpläne vorsichtig der Jahreszeit anpassen (die ersten Planungen finden sich ja bereits auf ein paar Blogs ebenso wie Hinweise auf antizyklisches Nähen) und die Baumwollstöffchen lüften. Was man auch prima mal machen könnte, ist aufräumen. Den Stoffschrank beispielsweise. Oder die komplette Nähecke. Oder das Nähzimmer, wenn man denn eins hat.

Ich postuliere an dieser Stelle eindeutig antizyklisches Verhalten und präsentiere mit stolzgeschwellter Brust: einen, nein, meinen Nähplatz in bestem Nutzungszustand also known as Das große Chaos. In der zweiten Hauptrolle: mein neues Butterick 6018, das ich vor einigen Wochen zum Geburtstag einer Freundin nähte (die erste Version nähte ich in Berlin).



Den Stoff kaufte ich im Rausch in Beisammensein mit einem Großteil der MMM-Crew. Das ging ungefähr so: Cat hielt die Rollen mit Stoffen, von denen ich ein paar Meter erwerben wollte, und schickte mich ein ums andere Mal mit den Worten "hol noch was, du wirst es sonst bereuen" zurück zu den Regalen. Ich kam als reiche Frau zurück (also, äh, je nach Währung. Stoffreich). Also, zurück zum Thema, der Stoff ist eine himbeerpinke Wolle, leicht glänzend und elastisch.




Das Kleid ist weit und elastisch genug, um es einfach über den Kopf an- und auszuziehen. Das merkte ich, als ich es anzog, ohne den Reißverschluss zu öffnen. Naja. Ich kann also noch was zunehmen und DANN benutz ich auch den Reißverschluss. Wie bei der ersten Version ist der Rücken verkürzt, die Schultern ebenso und die Abnäher im Rücken verlängert.





Die Knöpfe habe ich auf dem Flohmarkt erstanden. Sie sind aus den 1920er Jahren, aus gepresstem Glas und weiß.



Drehen geht auch. Ist ja immer gut, zu wissen. Mit Petticoat natürlich...




Meine Beine sind übrigens nicht komplett weiß, sondern in trage eine hautfarbene Strumpfhose. Lucy schrieb letztens über die schwierige Übergangszeit zwischen schwarzer Strupfhose und nackten Beinen an den ersten warmen Tagen. Und ich bin auch immer wieder unschlüssig, ob das wohl gut so ist mit den hautfarbenen Strümpfen. Heute also: Alice im Wunderland-Tag an roten Lackschuhen.


Der Nähplatz ist übrigens mittlerweile wieder aufgeräumt (er befindet sich mitten in der Wohnung, unpraktischerweise). Aber das wird nicht lange so bleiben. Und das erfreut mich ungemein!

Und jetzt freue ich mich mindestens ebenso auf Eure Beiträge zum Me Made Mittwoch! (Im Link-Up ist das falsche Datum genannt, lasst Euch nicht verwirren)

P.S. Habt ihr schon gesehen? Cat lädt ein zum "Untendrunter" Sew-Along! Wir Damen von Welt brauchen für unsere Kleider schließlich auch adäquate Unterkleider, Unterröcke und Petticoats, logisch. Wer diese Stufe des Selbermachens mit anderen Nähnerds erklimmen will, kann HIER noch einsteigen!






Mittwoch, 2. April 2014

Me Made Mittwoch am 2.4.2014


Willkommen zum heutigen Me Made Mittwoch! Ich (Catherine von Allures und Couture) möchte heute gar nicht so viele Worte verlieren, denn während ich den Post vorbereite (Dienstag abend) warte ich darauf, die neueste Folge "the great british sewing bee" im livestream zu gucken. I`m in a hurry! Ihr kennt diese supertolle, beste, wundervollste Serie nicht? Dann gebt den Namen mal schnell bei you tube ein und macht euch einen leckeren Kaffee und freut euch auf TV--Nähspaß vom Feinsten!


Ich trage eins meiner diesjährigen Frühlingskleider aus einer schön festen, fast popelineartigen Baumwolle vom Maybachufermarkt. Der Schnitt besteht aus einem abgewandelten Oberteil von Mc Calls 4769 und einem Tellerrock. In der Seite ist ein nicht zwingend nötiger verdeckter Reißverschluss zum komfortablen Anziehen. Dazu habe ich als i-Tüpfelchen einen kleinen Gürtel mit einer alten geerbten Schnalle gemacht.



Leider erkennt man das Muster nur etwas unscharf, es sind kleine Rosen.


Ich freue mich auf eure Beiträge und wünsche euch einen herrlichen Frühlingstag!

Sonntag, 30. März 2014

Frühlingsjäckchen Knit Along 2014 - der zweite Zwischenstand



Hallo und herzlich willkommen zum letzten Zwischenstandstreffen vor dem großen Finale. Wie gehts euch und eurem Projekt? Geht es euch gut miteinander?

Das Thema heute:
Zweiter Zwischenstand: Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und Motivation zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit

Ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite denke ich "ach, das wird schon, sind ja noch drei Wochen" auf der anderen Seite komme ich in gefühlte Hektik, weil doch immer alles länger dauert, als ich es mir ausgedacht habe und mein Post mit Bildern an der Frau auch schon Karfreitag fertig haben muss. Vor dem Post stehen noch fertig stricken, waschen, spannen, zusammen nähen, Knöpfe annähen und fotografieren. Puh!



Immer wieder fange ich an, mich zu bemitleiden, dass meine Wolle so viel dünner und mein Körper so viel größer ist, dass ich bestimmt die größte Anzahl von Maschen stricken muss und ein ganz armes Würstchen bin. Ganz abgesehen vom richtigen Leben, dass zur Zeit so viel Zeit frisst und mich abends oft sogar zu müde zum Stricken macht. Dann tröste ich mich aber damit, dass jedes Projekt anders ist und dass Vergleichen nichts bringt. Einfach stur weiter stricken ist die einzig vernünftige Lösung, Masche für Masche. Das wird schon.

Immerhin habe ich jetzt fast nur noch die Ärmel vor mir. Der Rest vom zweiten Vorderteil ist vermutlich heute Abend geschafft. Doof sehen sie aus, dieses beiden unförmigen Dinger. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass daraus ein hübsches Jäckchen wird! Beim ersten Ärmel muß ich noch ein bißchen denken, weil ich ihn ohne Anleitung stricke, aber der zweite geht dann bestimmt schnell. Zum Finale 2012 hatte ich auch erst einen Ärmel - vielleicht setzt sich diese Mode durch? War nen Witz - wir werden natürlich alle pünktlich zum Ostersonntag fertig!



Zur Motivation habe ich mir einen Stoff für einen Tellerrock gekauft und stelle mir vor, wie wunderbar dieser Rock zu dem Jäckchen aussehen wird. Ich sollte nur noch Zeit finden, ihn zu nähen. Ach Mist und Knöpfe für das Jäckchenhabe ich ja auch noch keine ....



Ihr seht, bei mir wird es noch spannend. Wie schaut's bei euch aus? Schon fertig? Im Plan? Oder der Verzweiflung nahe? Ich bin gespannt!





Die Linksammlung schließt wie immer am folgenden Mittwoch um 20 Uhr.


Mittwoch, 26. März 2014

MMM am 26.März 2014

Hallo zusammen. Ich bin Wiebke von Kreuzberger Nähte und begrüße euch heute zu einer weiteren mittwöchlichen MeMade-Runde.
Auch wenn ich mich in Röcken und Kleidern sehr wohl fühle, gibt es immer mal wieder Tage, an denen ich auch privat gerne in eine Hose schlüpfe. Das Frühjahr ist so eine Zeit, in der ich -froh die warmen Strumpfhosen endlich wegpacken zu können-  die Luftigkeit einer lockeren langen Hose sehr zu schätzen weiß.

Ich habe schon ewig keine "richtige" Hose mehr für mich genäht. Im Prinzip hatte ich sogar jegliche Ambitionen in diesem Bereich komplett aufgegeben. Zu viele Hosen-UFOs habe ich in meinem Leben schon produziert, regelmäßig beim Öffnen von älteren Stoffkartons stoße ich auf unvollendete Hosen aus mehreren Jahrzehnten. Das ist nicht schön....



Die Hosenbeine sind in echt natürlich gleich lang.
Warum habe ich beim Selbstauslösen nicht bemerkt,
dass der eine Saum verknuschtelt ist??? Hachhach..

Doch was ist das hier?
Nach einer arbeitsintensiven und emotional sehr aufwühlenden Woche brauchte ich eine Aufgabe für therapeutisches Nähen am Wochenende. Ich wollte definitiv kein angefangenes Projekt weiternähen, kein Abarbeiten von irgendeiner Liste. Ich hatte das Bedürfnis, einfach was mal was ganz anderes und etwas ganz frisches Jungfräuliches anzufangen.
Mit der nötigen Kamikaze-Grundhaltung entschied ich mich für die Hose Modell 110 aus der aktuellen Burda (4 / 2014). Das Heft war schon gekauft, Stoff und Zutaten waren im Lager vorhanden. Genau das Richtig also, um sich ein Wochenende lang einzuigeln und nähend zu verschnaufen.


Während ich mich in dieser Hose bzw. um genauer zu sein beim Stylen dieser Hose etwas fremd fühle, findet meine Umgebung sie klasse und ganz normal zeitgemäß. Ich freue mich über die tollen großen Taschen, die ich innen aus herrlichem Taftfutter genäht habe.



Ergänzend zur Hose habe ich in einer Mittagspause (es lebe das Home-office!) schnell noch ein passendes Streifenshirt dazu genäht (Schnitt abgewandelt nach Punjab von der Schnittquelle)

blau-weiß, wo kommt der lila Farbton her?
Und jetzt verratet mir doch bitte, wie man ein Ringelshirt ordentlich und gerade in einen Hosen- oder auch Rockbund steckt....

Was tragt ihr heute? Hose, Kleid, Rock? Regenmantel?