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Mittwoch, 3. Juni 2026

Me Made Mittwoch am 3. Juni 2026

 Heute bin ich, Ina vom Fitzladen-Blog für Euch am Start beim MMM und zwar mit meinem Weihnachtskleid!


Ja, richtig gelesen, schlappe 6 Monate nach dem WKSA2025 habe auch ich mein Projekt beendet. Wochenlang hing das Teil halbfertig auf der Puppe und ich hatte keine Lust mehr. Denn dieses Kleid ist ein Beispiel dafür, dass eben nicht alles so gelingt, wie erträumt. Der Schnitt 111 aus Burdastyle 6/2023 hat einen Wickelrock, dessen vorderes Oberteil in Falten gelegt wird - hat auch einigermaßen funktioniert. Auch das Oberteil hat an genau der Ansatzstelle kleine Falten, die für mich aber nicht funktionieren. Genau da zieht es den Stoff komisch nach unten.
Mehrfaches Trennen machte es leider nicht besser. Das liegt vielleicht auch dem mehr als anspruchsvollen Stoff: ein Seidensamt, der unfassbar rutscht und ständig ein Eigenleben entwickelt. Schon der Zuschnitt war eigentlich ein Albtraum. Dann habe ich alle (wirklich alle) Nähte doppelt mit Hand geheftet und zwischen den Heftreihen mit der Maschine genäht.
Gleiches beim nahtverdeckten Reißverschluss. Das Oberteil ist gefüttert, beim Rock habe ich darauf verzichtet und die offenen Seiten mit passendem Satinschrägband versäubert.

Das hat wirklich gut funktioniert. Insgesamt ist es jetzt ein tragbares Teil. Warum ich damit trotzdem fremdele: dieser hochgeschlossene U-Bootkragen passt nicht so gut zu mir. Ich werde das jetzt aber nicht ändern, nicht bei diesem divenhaften Stoff, der übrigens ein italienischer Designersamt ist, in den ich mich mal schockverliebt hatte. So, und nun bin ich gespannt, womit Ihr heute auftretet: Ist alles perfekt geworden oder sind auch ein paar Kompromisse dabei?   


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Sonntag, 31. Mai 2026

#FJKA2026: Finale

Am 19. April fiel der Startschuss zum #FJKA2026. Und heute ist es soweit: Wir treffen uns zum Finale. Seid Ihr bereit, fertig und megastolz? 

Oder schon beim nächsten Teil? 

Oder braucht Ihr noch einen Moment und zeigt Euer Ergebnis beim nächsten MMM oder in den kommenden 2 Wochen?

Bisher haben uns fast alle, die gestartet sind, die Stange gehalten, was ich unheimlich motivierend fand. Allerdings war ich, Carola aka Nähkatze, nach dem letzten Zwischenstand vielleicht ein bisschen zu entspannt und habe mein Teil (ärmelloser Rollkragenpullover von der Initiative Handarbeit) erst einmal sehr lange liegengelassen, weil ich ja quasi schon fast fertig war. 

Das war allerdings ein grober Denkfehler, denn zum Schluss wurde es megaknapp mit der Zeit. Ich musste noch die Schultern schließen - was schnell ging - und den Rollkragen anstricken - was theoretisch schnell gegangen wäre, wäre nicht Folgendes passiert:  Ich hatte den Kragen angestrickt ohne mir irgendwelche Gedanken über die genaue Maschenzahl zu machen (in der Anleitung stand dazu leider auch nichts). 

Damit der Kragenabschluss schön dehnbar wird, hatte ich italienisch abgekettet, um dann festzustellen, dass mein Kopf partout nicht durch die Öffnung passte. Auch eine alternative Methode brachte kein besseres Ergebnis. 

Also musste ich noch einmal aufribbeln und mit 12 Maschen zusätzlich starten. Jetzt passt alles. Am Donnerstag habe ich meinem Oberteil dann noch schnell ein Bad gegönnt, das das Strickstück insgesamt deutlich weitete und locker werden ließ. Ein Glück. Jetzt ist es schön weich und trägt sich angenehm. Ich bin zufrieden. Besonders mag ich den Farbverlauf des Garns.

Und so sieht es bei mir Dana, aka cutiecakeswelt, aus. Ich hatte mich relativ schnell auf das Tobermory von Coco Amour knitwear eingestellt und auch flinkt losgestrickt. Ich habe ja schon einige Halbpatentpullover gestrickt und war guter Dinge, dass das auch bei dem kurzen Teil richtig gut läuft. Tja und dann hab ich das Halbpatent nicht mit Umschlägen gestrickt, sondern tiefergestochen und damit meine ganze Routine beim Halbpatent zunichte gemacht. Das Ganze zog und zog sich wie Kaugummi. Richtig mühsam, sag ich euch. Und ich wahr mehr als Einmal davor abzubrechen und das Ganze zu beerdigen. Aber eure Kommentare haben mich motiviert und ihr habt ja mehr oder weniger versprochen mich vom nächsten Halbpatent Projekt abzuhalten, also hieß es hier "durchziehen".

Am Iseosee habe ich den finalen Sprint hinlegen können und das Teil fertig gemacht. Und dann wollte ich es natürlich auch direkt noch waschen. Schlechte Idee, trotz Hitze und Sonne, hat es gefühlt ewig gedauert.

Alle Mühe war es wert und ich kann heute mein "Tobermory" vorstellen - yeah! Es ist ganz hübsch geworden finde ich. Zwei Änderungen habe ich vorgenommen. Da ich mich zwischen L und XL befinde, habe ich für die Schultern mit L gestartet und dann beim Verbinden von Vorder- und Rückenteil auf jeder Seite zwei zusätzliche Maschen aufgenommen. So habe ich etwas mehr Umfang erzeugt. Und ich habe mich bei der Länge nicht nach den Zentimetern gerichtet sondern nach mir und das Top einige Male anprobiert, bevor ich mit dem Bund gestartet habe. Bund und Halbausschnitt werden italienisch abgekettet, das mag ich ja immer sehr. 

Ich denke es ist ganz gut geworden. Bisher mag ich auch die verwendete Wolle. Die Belle von Drops. Obwohl ich sie während des Strickens fürchterlich labbrig empfunden habe. Nach dem Waschen hat sie deutlich mehr Griff. Auf den ersten Griff ist sie ein perfektes und preiswertes Dupe zur Sandnes Line. Eine feine Mischung aus 53 % Baumwolle, 33 % Viskose, 14 % Leinen. Ich bin sehr angetan. Farblich passt das Pearl auch zu vielen meiner Unterteile. Jetzt beobachte ich das Garn im Langzeittest, hoffe sie bleibt so formstabil.

Wir sind super gespannt wie eure Werke geworden sind. Und freuen uns darauf alle bestaunen zu können. Es war wie immer eine schöne Zeit und gemeinsam strickt sich die eine oder andere zähe Phase doch viel besser. Und ich, Dana, bin ehrlich, ohne den #FJKA2026 wäre mein Werk nicht fertig geworden. 

Bühne frei für eure Werke. Das Linktool ist 2 Wochen geöffnet. 

Oh und vergesst nicht, am Mittwoch ist bereits MeMadeMittwoch im Juni. Auch dort freuen wir uns über eure Werke. Lasst alle daran teilhaben. 

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Mittwoch, 6. Mai 2026

Me Made Mittwoch am 06. Mai 2026

Heute darf ich, Melanie (500 days of sewing) euch zum Me Made Mittwoch im Mai begrüßen und ich habe auch einiges zu zeigen. Eigentlich wollte ich nur mal eben die Barrel Leg Jeans von smartPATTERN für mich testen und daraus wurde dann irgendwie eine komplette Outfitreihe. 

Aber von vorn: Angenfangen hat alles mit der ersten Probe aus einem rosa Twill. Ein Fehlkauf (ich hatte einen anderen Farbton erwartet), den ich dann ruhigen Gewissens als erste Probehose verwenden konnte. 


Ich hatte mir den Schnitt bereits im September 2025 nach meinen Maßen konfigurieren lassen. Das war noch vor der Konfiguration meiner Girlfriend Jeans, von der ich ja mittlerweile weiß, dass meine Einschätzung der Po-Form leider falsch war, was dazu führte, dass die Hose hinten nicht hoch genug war und vor allem beim Sitzen zu viel Einblick erlaubte. Hier hatte ich zusätzlich noch das Problem, dass der Bund sogar richtig weit Abstand beim Hocken, weshalb ich diese Hose nur mit Gürtel tragen kann. 


Diese Hose hat aber (im Vergleich zur Girlfriend Jeans) eine derart andere Form, dass ich mir eine eigene Anpassung diesmal nicht zugetraut habe. Außerdem hatte ich sie im letzten Jahr leider mit einem tiefen Schritt konfiguriert, was dazu führt, dass ich mir (vor allem ohne Gürtel) permanent die Hose höher ziehen möchte. Eine neue Konfiguration musste also her, denn irgendwie mochte ich die Barrel Leg Form und wollte ihr gerne noch mal eine Chance geben mit richtiger Passform. Ich habe sie mir daher noch mal komplett neu konfigurieren lassen. Wieder mit der mittleren Beinform (also nicht die ganz starke Barrel Leg Ausprägung) Aber nun auch für diesen Schnitt mit der richtigen Poform und zusätzlich etwas enger in der Taille, was eine richtig gute Passform ergab: 


Außerdem habe ich diesmal die normale Schritttiefe gewählt, 2 Knieabnäher statt nur einem und die 7/8 Variante, weil der Sommer ja vor der Tür steht und es sich irgendwie so auch mehr lohnte den gleichen Schnitt erneut zu kaufen. Für die zweite Probe hatte ich diesen knallpinken leichten Twill gefunden, der aber eigentlich (viel dunkleres) Fuchsia hätte sein sollen. Aber nachdem die Hose eh schon so auffällig war, hatte ich große Lust darauf sie mit einem orangenen Shirt zu kombinieren. Ich hatte leider keinen orangenen Stoff, weshalb ich einen weißen Jersey Orange gefärbt habe. Auf dem folgenden Bild sieht man auch sehr gut wie breit der Hosensaum ist.


Sogar so breit, dass die Hosenbeine sich permanent berühren beim Laufen. Irgendwie hatte ich das bei der langen Version nicht und fand es auch etwas störend, weshalb ich sehen wollte, ob mir ein schmalerer Saum besser gefallen würde. Direkt am darauffolgenden Wochenende habe ich daher die nächste Hose zugeschnitten und dem vorhanden Schnitt einfach weitere Abnäher verpasst. 


Eigentlich ist daraus noch mal ein komplett anderer Look enstanden. Ich bin mir selber nicht so sicher welche Variante ich hübscher finde. Aber praktischer ist definitiv diese letzte Variante. 


Auf jeden Fall hat meine Neugier dafür gesorgt, dass ich am Ende drei statt nur eine Hose hatte :)


Dieser Beitrag für die Hosen ist übrigens nur die Kurzfassung. Auf meinem Blog zeige ich mehr Details der Hosen, inklusive Innenansichten (bunte Taschen und so), ein paar mehr Bilder zur Passform und ich zeige und erzähle auch noch ein bisschen mehr zu den Shirts die nämlich auch alle „nebenbei“ für die Barrel Legs enstanden sind. Also wer es gerne ausführlicher mag, darf gerne noch dort vorbei schauen. 

Ich freue mich jetzt erstmal über eure Verlinkungen und bin gespannt ob es bei euch schon sommerliche Garderobe zu sehen gibt.




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Mittwoch, 4. März 2026

MeMadeMittwoch am 4. März 2026

Herzlich willkommen zum MeMadeMittwoch mit frühlingshaften Temperaturen. Ich heiße Carola und bin normalerweise unter Naehkatze20 bei Instagram zu finden.

Zeit, einen Blick in den Schrank zu werfen und zu sehen, was dieser an selbstgenähter Kleidung für diese Zeit bereit hält. 




Mein Blick blieb an einem Wollwalkmantel hängen, den ich vor Jahren genäht und bereits 2023  gezeigt habe. Allerdings trage ich ihn fast nie - zumindest seit dem letzten Beitrag. Daher nutze ich jetzt einmal die Gelegenheit, ihn kritisch zu betrachten.

Der Schnitt stammt aus der Burda  #8/2017 und Ina aus unserem Team hat den Schnitt seinerzeit bei einem gemeinsamen Nähwochenende genäht, wo ihn entdeckte und anschließend auch haben wollte.


Ich mag die Farbe, das Material und die raffinierte Schnittführung. Trotzdem hängt er meist in meiner Garderobe und ich kann nicht sagen, warum. Möglicherweise hängt es unter anderem daran, dass Wollwalk die Eigenschaft hat, viel Wind durchzulassen. Da ich eher zur frierenden Fraktion gehöre, könnte das ein Punkt sein. Der Mantel ist daher eher eine lange Strickjacke als ein wärmendes Teil. Und im Sommer oder bei sehr viel wärmenden Temperaturen ist er mir zu warm.

Um jetzt zu sehen, wie ich ihn gut kombinieren könnte, habe ich ein paar Posen getestet:

Was denkt Ihr, hat er eine Chance verdient? Wie könnte ich ihn eventuell noch besser stylen? Wie lange behaltet Ihr Eure wenig oder sogar ungeliebten selbstgenähten Kleidungsstücke, bis ihr sie entsorgt/verschenkt?


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Mittwoch, 4. Februar 2026

MeMadeMittwoch am 4. Februar 2026

Herzlich Willkommen zum MMM im Februar. Mein Name ist Jeanette und Ihr findet mich unter Kurz_genaeht auf Instagram und auf meinem Blog.

Das neue Jahr ist da, und ich komme mit Genähten aus dem vergangenem Jahr ums Eck.

Heute zeige ich einen Rock, nach einem bewährtem Schnitt aus der Fibremood, Livia hat Taschen und kommt mit viel Weite daher, und diesmal ist er gefüttert. Das Rascheln beim Tragen und die leichte Fülle mag ich sehr. Dazu gibt es eine Jacke aus einem Reststück eines Kurzmantels, das hat genau gereicht, das freut mich wenn keine Reststücke übrig bleiben. Die Jacke ist die Probejacke für eine Art Chanell Jacke. Diese Chanelartige wartet immer noch auf Umsetzung, aber das läuft ja nicht weg. Der Schnitt ist aus der Burda easy 02/2024

 

Anstatt Knöpfe habe ich rostrote Magnetverschlüsse angebracht, die sind vermutlich noch von Rene Lezard Werksverkauf, lang ist es her.

Beides ist in Grösse 42 und ohne weitere Anpassungen genäht. Etwas ins Stocken kam ich beim Aufnähen der Taschen, da der Stoff recht dick ist, wollte ich keine Naht sehen, zum erstenmal habe ich Taschen von Hand angenäht, der Aufwand war gar nicht gross und das Ergebniss macht was her.

Zusammen ist es ein legeres Kostüm, weches ich schon recht oft getragen habe. 

Mein Mann bringt ich oft zum Lachen, beim Fotografieren.







Was gibt es bei Euch, was Warmes oder schon einen Ausblick ins Frühjahr.

Eure Jeanette


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