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Sonntag, 9. Dezember 2018

WKSA 09.12.2018 - Erster Zwischenstand


Hallo und herzlich willkommen zum dritten Treffen des Weihnachtskleid Sew Alongs 2018. Ich bin Nina - ehemalige "kleidermanie" - begrüße euch heute zum letzten Mal als Gastgeberin beim Me Made Mittwoch und stelle meinen Zwischenstand vor. Anschließend übernimmt meine Nachfolgerin Elke, über deren Zusage, den MMM weiterzuführen, ich mich sehr freue.

Thema des ersten Zwischenstands:

Das Probemodell ist genäht und passt. Jetzt geht es weiter.
Nichts passt. Der Schnitt nicht zu mir, der Stoff nicht zum Schnitt. Hilfe!!! Ach, alles nicht so schlimm. Weihnachten hat 3 Tage, ich nähe jetzt das 2. Kleid.

Leider fehlen mir zur Zeit Ideen und der Nähflow ist abhanden gekommen ist, so dass ich lange unschlüssig war, wie mein Weihnachtskleid aussehen soll. Dank dieser großartigen Nähgemeinschaft, habe ich nun aber bereits die ersten Nähte geschlossen. Da das Kleid nach gefühlten acht Nähten fertig ist, bin ich sicher, dass ich es Heilig Abend tragen kann.

Die Entstehungsgeschichte des Kleides macht es für mich zu einem würdigen Abschlusskleid für meine Zeit beim MMM, da es das Kleid ohne die "Bloggerwelt" nicht gäbe.

Den Stoff habe ich vor einem Jahr auf dem Nähbloggertreffen in Köln von Anja geschenkt bekommen, die damals noch unter "Wildnaht" bloggte. Beim Abendessen saß sie neben mir, zeigte mir den zuvor erworbenen Stoff und war plötzlich der Meinung, dass er doch nichts für sie sei und schenkte ihn mir kurzentschlossen. Danke!


Monika "wollixundstoffix" und ehemaliges MMM-Team-Mitglied erinnerte mich in ihrem Post zum WKSA 2018 zum Glück an den Stoff. Da es sich um allerweichsten Viskosesamt handelt, passt er perfekt zu Weihnachten. Über die Farbe waren Anja und ich uns an dem Abend in Köln allerdings nicht einig. Meiner Meinung ist der Stoff grün. Anja bestand auf grau. Egal.

Das Kleid "Zaria" aus der La Maison Victor 5 (2018) nähte Doreen (wolleliese) während eines kleinen Nähtreffens im Kloster, das von den Elke (der zweiten Elke im neuen MMM-Team!!) organisiert wurde. Von dem Ergebnis war ich begeistert und konnte es gleich anprobieren, so dass ich wusste, dass mir das Kleid auch an mir gefällt.


Leider habe ich Doreens Rat, einen richtigen Gürtel zu nähen, nicht befolgt. Meiner ist wie vorgesehen, in die Seitennähte eingenäht. Das sieht von vorne und überraschenderweise auch von hinten ganz gut aus aber von der Seite geht das garnicht, da die Seitennähte einen ordentlichen Bogen nach vorne machen, was recht seltsam wirkt.

Zudem sitzt der Gürtel zu tief. Jaaa, die Passzeichen sollte man immer ordentlich übernehmen, dann passiert das nicht... Das Kleid erhält dadurch einen ordentlichen 20er Jahre Touch, der mir nicht gefällt. Den Gürtel muss ich also nochmal raustrennen. Vermutlich habe ich nicht mehr aussreichend Stoff, um den Gürtel um die Rückenlänge zu verlängern. Wie ich das Problem löse, weiß ich noch nicht.


Zugeschnitten habe ich außerdem längere Ärmel als vorgesehen, ob die so bleiben, weiß ich auch noch nicht. Aufgrund der begrenzten Stoffmenge enden sie nämlich oberhalb des Ellenbogens. Das ist wenig vorteilhaft.

Grundsätzlich bin ich aber überzeugt, dass ich Weihnachten in einem schönen grünen Kleid feiern werde. Zum Glück habe ich ab dem 20. Dezember frei und damit definitiv ausreichend Zeit, das Kleid fertig zu stellen.

Und nun möchte ich euch Elke von "elkeundmatthias" vorstellen, die ich zu meiner großen Freude im Laufe des letzten Jahres in Augsburg kennenlernen durfte und die mich mit ihrer Fröhlichkeit begeisterte. Zuvor war sie mir bereits bei ihrem Gemeinschafts-MMM-Gastpost mit Elke aufgefallen, weil die Fotos so wunderbare Lebensfreude ausstrahlten. Ich betreute diesen Gastpost und stellte ihn online, so dass ich von allen Team-Mitgliedern die Bilder als erste sah. Ich war so begeistert, dass ich alle aufforderte, sich den Post bereits vor der Veröffentlichung am Mittwoch anzusehen. Meiner Meinung nach einer der schönsten MMMPosts bisher. Ich freue mich also sehr, Elke heute als neues Teammitglied des Me Made Mittwochs begrüßen zu dürfen.

Ein virtueller Trommelwirbel und herzliches willkommen für ELKE!




Hallo mein Name ist Elke und ich blogge schon seit vielen Jahren unter elkeundmatthias.de. Heute übernehme ich den Staffelstab von Nina, die uns mit Wiebke, Katharina, Sybille, Claudia und Dodo  aus der "alten" Crew viele Jahre mit dieser tollen Plattform Freude bereitet haben. Vielen Dank für Alles!
Ich freu mich sehr Teil der neuen MMM-Crew zu sein, wir sehen uns hier jetzt also öfter.


Wie bereits letzte Woche berichtet, habe ich mich für Kleid Kielo von named entschieden. Zuschnitt war bereits zum letzten Wochenende erledigt, aber vergangene Woche kam soviel dazwischen, dass ich keine Zeit an der Nähmaschine verbringen konnte. Gestern konnte ich dann etwas Nähzeit einplanen und so kann ich euch ein bisschen Fortschritt am Weihnachtskleid zeigen.


Die Abnäher sind erledigt, die Schulternähte geschlossen und die Ärmel habe ich inzwischen eingenäht. Somit konnte ich auch schon eine erste Anprobe machen. Die Schultern passen ganz gut, allerdings muss ich wie man auf dem nächsten Bild sieht aus der hinteren Mittelnaht noch etwas Weite rausnehmen.


Auf der Puppe habe ich die beiden Seitenteile schon mal vorne zusammengesteckt damit Ihr eine Vorstellung habt wie das Kleid am Schluss wohl aussehen wird. Ich habe ja zuerst ein wenig gehadert, ob ich ein langes unifarbenes Kleid mit langen Ärmeln gut finden werde, aber ich glaube das wird echt gut. 


Die Bindebänder habe ich auch schon fertig. Diese müssen jetzt noch in der Seitennaht mitgefasst werden und dann sind es nur noch die Säume.... Es ist also nur noch ein kleiner Endspurt notwendig, dann ist mein sehr bequemes Weihnachtskleid schon fertig. Mit der Bindetechnik hat da jedenfalls jede Menge leckeres Weihnachtsessen Platz.
Ob ich wohl mit der verbliebenen Zeit noch ein zweites Weihnachtsoutfit in Angriff nehme?

Jetzt aber Bühne frei für eure Zwischenstände:


Mittwoch, 4. April 2018

Me Made Mittwoch am 4. April 2018

Herzlich willkommen zum ersten Frühlings-Me-Made-Mittwoch 2018! Ich bin Nina vom Blog "kleidermanie" und begrüße euch heute ganz herzlich.

Kennt ihr das auch? Kaum steigen die Temperaturen in den letzten Wintermonaten über 10 Grad Celsius, habe ich das ganz dringende Bedürfnis nach einer roten Hosen. Und zwar eine Hose, kein Rock, kein Kleid, kein Shirt, oder was auch immer, sondern Jahr um Jahr sehne ich mich nach einer roten Hosen.

In diesem Jahr fiel mir zunächst die Hose "Harper" aus der aktuellen La Maison Victor (März April 2018) auf - für mich ein Grund, die Zeitschrift zu kaufen - und als es dann Anfang März mal kurz warm war, keimte auch zuverlässig der Wunsch nach einer roten Hose wieder auf. Da uns die frühlingshaften Temperaturen dann aber sehr schnell wieder verließen und die sibirische Kälte zurückkam, verfiel der Wunsch in eine kurze Winterruhe. Als sich der Frühling wieder abzeichnete und ich letzte Woche Zeit hatte, konnte mich jedoch nichts mehr vom Nähen einer roten Hose abhalten.


Harper finde ich spannend, weil die Hose einen hohen Bund hat, der nicht mit einem Beleg, sondern mit dem in Falten gelegten abstehenden Hosen"beleg" in Form gehalten wird. Die Hose erhält dadurch eine ganz besondere, verspielte Form, die durch den Gürtel, der in einer Schleife gebunden wird, noch betont wird.

La Maison Victor beschreibt die Hose mit anderen Worten: "Hast du schon einmal von "Paperbag Waist Pants" gehört? Oder anders gesagt von Hosen mit einer "Papierbeuteltaille? Es ist das neueste und heißeste Hosenmodell in der Modelwelt. Der Schnitt mit der schmalen Taille und Gürtel ist äußerst vorteilhaft und sehr bequem." Wie kann frau dem Hosenschnitt noch widerstehen, wenn sie das gelesen hat?


Abgesehen vom Einnähen des Reißverschlusses ist so eine Hose schnell genäht. Da ich vor fast zwei Jahren einen Hosenkonstruktionskurs - der für mich leider ohne befriedigendes Hosen-Ergebnis endete - besucht habe, habe ich gelernt, wie man einen Reißverschluss einnäht. Die Anleitung von La Maison Victor mag einfach und schlüssig sein, ich habe sie jedoch ignoriert, da ich vor zwei Jahren, nach dem Kurs, einen Blogpost zum Einnähen eines Reißverschlusses geschrieben habe, den ich nutze, wenn ich ihn brauche.


Die zweite Schwierigkeit ist die Passform. Und das ist für mich das eigentliche Problem. So eine Hose sitzt nämlich nicht immer und ich finde ein Kleid erheblich einfacher anzupassen als eine Hose. Harper habe ich nur genäht, weil ich die Schnittteile zuvor mit denen der "Ruri Sweatpants" von Named - ich habe mehrere Hosen nach dem Schnitt unter anderem aus Viskosegabardine, die passen - und mit dem Ergenbis des Hosenkonstruktionskurses verglichen habe und zu dem Schluss kam, dass Harper passen kann.

Die Schnittteile von Ruri und Harper ähnelten sich sehr. Meine hintere Hose vom Schnittkonstruktionskurs wich hingegen ab. Die Schrittlänge war ca zwei bis drei Zentimeter länger als bei den anderen beiden Hosen. Der Unterschied sah gewaltig aus. Vielleicht zieht sich "Harper" deswegen leicht in die Poporitze. Aber zwei bis drei Zentimeter fehlen da nicht. Ich  werde jedoch eine weitere Hose nähen und den Schritt etwas verlängern. Ich bin gespannt, wie sich die Hose dann verändert.


Man sollte übrigens nicht vergessen, die Nahtzugabe des versäuberten Randes des Bundes nach unten zu bügeln - das habe ich noch gemacht - und anschließend auf der Hose in der Ansatznaht zu steppen, denn diese kleine unscheinbare Naht lässt den Bund stehen. Bei mir klappt er immer wieder etwas nach unten, weil ich das Absteppen vergessen habe, bzw. dachte, dass die Naht überflüssig ist, weil sich mir während des Nähens der Sinn nicht erschloss. Nun kenne ich ihn und sollte sie nachholen...

An der Hose gefallen mir auch die tiefen Taschen.


Das Absteppen von Teilen nervt mich manchmal ein wenig. Zwar handelt es sich dabei um eine wichtige Naht damit Belege oder Taschen nicht nach außen krabbeln und sich schön nach innen legen, dennoch ist das ein etwas langweiliger Arbeitsschritt. Bei Harper habe ich die Taschenbeutel deswegen mit einem Zierstich abgesteppt, was auch funktioniert aber niemand sieht.


Die von mir verwendete Gabardine (390gr/lfm, 62% Polyester, 32% Viscose, 6%Spandex, 140cm breit) mit Spandex vom Roten Faden dehnt sich leider über den Tag etwas zu viel. Ein etwas formstabileres Material wäre bestimmt noch besser geeignet. Die Hose sitzt abends noch ok aber wirklich empfehlen kann ich das Material dafür nicht.

Zur Hose trage ich ein Shirt aus Baumwolljersey, der ebenfalls vom Roten Faden stammt, nach dem Schnittmuster "Gable Top" von Jennifer Lauren. Da ich im letzten Jahr vermehrt Hosen genäht habe, brauche ich nun Oberteile und bin seitdem auf der Suche bzw. überlege, was mir gefällt. Denn da ich jahrelang nur Kleider getragen getragen habe, habe ich mich mit dem Thema "Oberteil" kaum beschäftigt und auch mein Schrank hat dazu nicht sonderlich viel zu bieten. Das Gable Top ist nun ein Anfang. Zur Hose würde mir aber auch eine weitere Bluse gefallen.


Das Gable Top ist schnell genäht. Problematisch ist der Ausschnitt, da man quer zum Fadenlauf nähen muss. Ohne verstellbaren Nähfußdruck, Zickzackstich oder besser: Coverlock, ist das kaum möglich, da der Ausschnitt dabei ausleiert. Mit meiner neuen Coverlock war er zum Glück kein Problem. Im Moment ärgert sie mich allerdings, da sie Stiche auslässt aber ich vermute, dass es an der Qualität des Garns liegt, das meine Nähmaschine schon nicht auf eine Unterspule aufspulen wollte.

Mein Shirt habe ich bis auf einen fingerbreit unter der Taille gekürzt. Auf dem Foto oben sieht man, was ich vom eigentlichen Shirt abgeschnitten habe.


Um morgens nicht lange überlegen zu müssen, was vorne und hinten am Shirt ist, habe ich am hinteren Halsausschnitt eine kleine Schlaufe eingenäht.

In Hose und Top fühle ich mich ausgesprochen wohl und werde ähnliches in Zukunft wohl häufiger nähen.


Jetzt freue ich mich auf eure Nähergebnisse und will mit euch den Frühling begrüßen!

Der nächste Me Made Mittwoch ist am 2. Mai 2018.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Me Made Mittwoch am 13.12.2017

Herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch eine gute Woche vor Weihnachten. Ich bin Nina vom Blog "Kleidermanie" und darf euch heute begrüßen.

Als ich vor ein paar Wochen im Roppenheimer Style Outlet war, leuchtete mir von weitem ein caramellfarbener Stoff entgegen, der mich magisch anzog. Es handelt sich um einen recht festen romanitartigen Stoff, der sich nur wenig dehnt.

Zumindest dachte ich an Romanit bis ich zuhause meinen kleinen leuchtetenden Fadenzähler nutzte, um den Stoff - im wahrsten Sinne des Wortes - näher unter die Lupe zu nehmen.

Das sah nach Köperbindung aus, wie ich seit dem kleinen Workshop von Frau Nahtzugabe beim Bloggertreffen in Köln weiß. Den Organisatorinnen Bele, Susanne, Brigitte, Antje an dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN für die zwei erlebnisreichen und perfekt organisierten Tage und Sebastian Hoofs und seinem Assistenten für den unterhaltsamen Vermessungsworkshop!

Dank IG wurde meine Vermutung dann auch recht schnell bestätigt. Danke "Schneiderherz" für die schnelle Anwort.


Ich vermute, dass der Stoff zu einem nicht geringen Anteil "Wolle" enthält. Leider gab es ihn nur in zwei Coupons zu jeweils 80 Zentimetern. Meine erste Idee war eine Ruri Sweat Pants, doch dafür reichte der Stoff leider nur bis knapp übers Knie. Keine gute Idee also. Ich hängte den Stoff, der in dem Laden auf Bügeln präsentiert wird, zurück. Doch kurz bevor ich das Geschäft verließ, beschloss ich 80cm zu kaufen, da mir Farbe und Qualität so unglaublich gut gefielen. Für einen Rock sollte der Stoff reichen.

Meine erste Idee war ein Shadi Knit Skirt von Named Clothing Patterns. Das Ergebnis mit einem weniger geliebten Stoff war wenig überzeugend. Der Rock ist für meine Beine einfach zu schmal an den Waden, es sollte also ein etwas ausgestellteres Modell sein.


Da ich definiv genug Schnittmuster habe und auf keinen Fall ein neues kaufen wollte, überlegte ich, welches in Frage kommen könnte.
Entschieden habe ich mich für einen sehr alten Schnitt nachdem ich einen meiner ersten Röcke (und auch andere) genäht habe: Römö von Farbenmix. Gedacht ist das Schnittmuster für Webstoffe mit einem innenliegenden Beleg. Ich habe den Rock ohne Belege und mit einem Taillenband in meiner Taillenweite genäht, in das ich ein 3 Zentimeter weites Gummiband eingezogen habe.


Das funktioniert und der Rock sitzt gut.

Dazu trage ich eine Wickelbluse nach dem Schnitt "Ella" von Sew Over It aus einer Stretch Popeline (96% Baumwolle, 4% Elasthan) vom Roten Faden (Aachen Stoffe). Der Stoff trägt sich angenehm, knittert aber leider sehr schnell.


Wie immer habe ich die Brustabnäher im Oberteil tiefer gesetzt und es um drei Zentimeter verlängert.

Von dem Schnittmuster bin ich noch nicht einhundert Prozent überzeugt. Ob dies an meinen Nähfähigkeiten liegt oder am Schnitt vermag ich (noch) nicht zu sagen. 

Merkwürdig finde ich, dass es in der Seitennaht kein Loch für eines der Bänder gibt, so dass sie relativ leicht verrutschen.

Die Konstruktion des Belegs finde ich ebenfalls ungewöhnlich. Der Rückenbeleg wird nicht an die vorderen Belege genäht, sondern in der Schulternaht mitgefasst.


Die vorderen Belege werden nur nach innen gebügelt. Bei mir rutschen sie deswegen nach außen. Mittlerweile habe ich sie deswegen festgenäht.


Diese oder eine ähnliche Kombination werde ich sicherlich häufig tragen, da sie unaufgeregt und bequem ist. Eine willkommene Abwechslung zu den H O S E N, die ich in den letzten Wochen nach fast vier Jahren des Kleidertragens, wieder anziehe. Da es sich dabei aber fast ausschließlich um Alexandria Peg Trousers handelt, von denen ich bereits drei vorgestellt habe, heute nun zur Abwechslung Rock und Bluse.


Im Moment fühle ich mich damit aber erst mit langer, schwarzer, warmer Strickjacke so richtig wohl.
Was tragt ihr bei dem kalten Wetter? Ich freue mich auf eure Posts! Nina 

Info
Nächsten Mittwoch ist der letzte Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Am 23. Dezember ist das Finale des Weihnachtskleid Sew Alongs. Danach geht es in die Weihnachtspause und wir sehen uns erst im neuen Jahr wieder.




Mittwoch, 27. September 2017

Me Made Mittwoch am 27.09.2017

Herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch am 27. September 2017.

Ich, Nina vom Blog "Kleidermanie", begrüße euch heute in einem Kleid nach dem Schnittmuster "Greta" von Wear Lemonade. Kleid und Label möchte ich euch heute vorstellen, da mich beides sehr begeistert.

Seitdem das kleine, französische Schnittmuster Label "Wear lemonade" vor gut einem Jahr das erste Schnittmuster herausbrachte, verfolge ich seine Entwicklung und bin von den verspielten Schnittmustern und dem farbenfrohen Auftritt (zum Beispiel auf Instagram) sehr begeistert. Es hat allerdings ein Jahr gedauert bis ich den ersten Schnitt kaufte, da die Kleider von meiner üblichen Silhouette ein wenig abweichen. Susi vom Blog "AlleWünschewerdenwahr" nähte bereits vor einem Jahr das Kleid "Dita" bei einem von Monika organisierten Nähtreffen. Die extrem großen Schnittteile schreckten mich jedoch ein wenig ab, das Label näher kennenzulernen. An dem Wochenende wurde das Kleid leider nicht fertig, so dass ich es nicht anprobieren konnte. Im Sommer erzählte Susi dann, dass sie Kleid sehr gerne trage.


Da ich im Moment sehr gerne Neues ausprobiere, habe ich jetzt gleich zwei Kleider nach Schnitten von wear lemonade genäht - Greta und Chiara - und ein drittes - Dita - ist bereits zugeschnitten und andere werden folgen.

Nun könnte man denken, dass ich fleißig einkaufen war. Ganz so verhält es sich aber nicht. Wear Lemonade bietet für monatlich 7,90€ eine Art Flatrate für ihre Download-Schnittmuster an und nennt diese "Le NETFLIX de la couture". Allerdings muss man diese für mindestens drei Monate abschließen. Dafür hat man im Moment aber auch Zugriff auf 31 Schnittmuster, die man leider alle zuhause ausdrucken und zusammenkleben muss, es sei denn, man kann ein pdf Dokument in ein plotterkompatibles Dokument (A0) umwandeln. Das kann ich leider nicht. Also steht vor dem Nähvergnügen das Kleben, denn ich habe diese Flatrate gebucht.
Alternativ kann man für 17,90€ Papier-Einzelschnitte bei wear lemonade bestellen.

Wer nicht nähen möchte, kann auch bereits fertige Kleidungsstücke bei wear lemonade kaufen.

Wer das pariser Label in Paris besuchen möchte, sucht allerdings vergeblich. Als ich im Sommer mit drei anderen nähbegeisterten Frauen in Paris war, suchten wir ein Geschäft, um Kleidung anzuprobieren und Schnittmuster oder ggf Stoff zu kaufen. Gelesen hatten wir, dass es in der 80 rue du Faubourg Saint-Denis ein "Lemonade Studio" gibt. Dieses kann man jedoch nur nach vorheriger Anmeldung besuchen. Das hatten wir leider verpasst.

Heute stelle ich euch den Schnitt "Greta" von wear lemonade vor.

Quelle: livret_greta_pdf.pdf

Wear lemonade schreibt, dass das Kleid von dem Film "In the mood for love" inspiriert sei. Ich kenne den Film nicht, kann also nicht beurteilen, in wie fern das gelungen ist. Aber vielleicht hat ja die ein oder andere gleich an diesen Film gedacht als sie das Kleid sah.

Quelle: livret_greta_pdf.pdf

Das besondere ist die kleine, schräge Knopfleiste und der blattförmige Kragen. Der Rock ist gekräuselt und besitzt Nahttaschen, die Taille wird durch ein Gummiband betont. Die Ärmel sind im Schulterbereich ebenfalls gekräuselt und ellenbogenlang.

Da meine drei Knöpfe keine Funktion haben und der Halsausschnitt groß genug ist, damit der Kopf durchpasst, habe ich auf Knopflöcher verzichtet. Wer die Knöpfe weiter oben annäht, muss Knopflöcher nähen.


Von hinten erkennt man, dass der kleine Kragen am Nacken aufgestellt ist und das Kleid in der Taille einen Gummizug besitzt. Ich habe zusätzlich einen ca 4 Zentimeter breiten Gürtel genäht, um den Gummizug zu verdecken.


Ich habe Größe 40 genäht, eine 38 hätte vermutlich ausgereicht, da das Kleid insgesamt sehr locker sitzt (und dies vermutlich auch noch in Größe 38). Damit ist es eigentlich das ideale Weihnachtskleid, da es auch nach dem sechsten Gang oder dem vierten Weihnachtsessen nicht kneift.
Wear Lemonade geht von 2,80m/1,40m Stoff aus. Leider habe ich vergessen nachzumessen, was ich tatsächlich gebraucht habe, mehr aber auf keinen Fall.


Da mir die Entscheidung für Knöpfe sehr schwer fiel, habe ich einfach welche mit Stoff bezogen. Prym hat dafür merkwürdigerweise (mindestens) zwei unterschiedliche Systeme zur Auswahl. Mir gefällt das, für das man keinen Hammer benötigt, sehr gut. Der Knopf wird hier einfach mit der Hand gepresst. Ein deutliches PLOPP zeigt an, dass er fertig ist. Da meine Finger bereits nach dem zweiten weh taten, habe ich beim dritten ein Buch über den kleinen Turm aus zwei Plastikteilen, dem Knopfrohling und Stoff gelegt und mit dem Handballen den Knopf zusammengedrückt. Funktioniert wunderbar.


Genäht ist das Kleid relativ schnell. Die Anleitung ist reich bebildert und die jeweiligen Schritte sind in französisch und englisch erklärt. Noch eindeutiger wären die Bilder, wenn man die rechte und linke Stoffseite deutlich erkennen könnte...

Quelle: livret_greta_pdf.pdf

Mein Kleid ist aus Viskosecrepestoff, der sehr schön fällt. Fließende Stoffe, wie dieser, sind für dieses Kleid vermutlich von Vorteil.


Mir gefällt das Kleid und wenn mir nicht immer wieder neue Schnittmuster begegneten, die mich begeistern, gäbe es demnächst sicherlich weitere Gretas in meinem Kleiderschrank. 


Nun habe ich noch eine BITTE: Ich hoffe auf eure Stoff- und Schnittmusterkenntnisse, denn ich suche einen Karowollstoff, der dem im Bild unten sehr nahe kommt und ebenfalls ein Schnittmuster, das dem Mantel entspricht. Also, wenn ihr wisst, wo ich beides finde, schreibt es mir im Kommentar. Als ich den Mantel in einer der Folgen der "Hannibal-Serie" mit Mads Mikkelsen sah, stockte mir fast der Atem. 
Am Rande: Mein Herz blieb beim Sehen der Serien das ein oder andere Mal fast stehen, das allerdings eher aus anderen Gründen... Trotzdem finde ich es sehr bedauerlich, dass ich bereits alle Staffeln gesehen.


So, jetzt seid ihr dran und ich bin SEHR gespannt!!!

Herzliche Grüße, Nina

Mittwoch, 10. Mai 2017

Me Made Mittwoch am 10. Mai 2017

Gute Morgen und herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch am 10. Mai 2017!

Ich bin Nina, blogge unter "Kleidermanie" und darf euch heute hier zur Teilnahme am MMM einladen. Da der MMM ohne euch nicht funktionieren würde, möchte ich mich zunächst bei allen regelmäßig Teilnehmenden und aber unbedingt auch bei den selteneren Gästen bedanken. Ihr macht den MMM zu etwas ganz besonderem in dem ihr eure genähte Kleidung tragt, auf dem jeweiligen Blog vorstellt und eure Erfahrungen mit Schnittmustern, Stoffen und andere Näherlebnisse mit uns teilt. Der Mittwoch ist für mich deswegen immer eine große Bereicherung auch wenn ich nur in wenigen Fällen kommentiere.

Zwar gibt es mittlerweile auch andere Orte an denen man sich im Netz treffen kann, informativ finde ich aber in der Regel eure Blogposts. Schöne Bilder bei zum Beispiel Instagram dienen mir zur Anregung. Anschließend suche ich in euren Blogs nach Erfahrungen mit dem jeweiligen Schnittmuster. Danke, dass ihr euch so viel Mühe gebt!

Ich trage heute ein Kleid nach dem Schnitt "Robe/Dress Vogue" von Louis Antoinette. Auf den Schnitt bin ich tatsächlich bei Instagram aufmerksam geworden. Informationen zum Nähen habe ich anschließend nahezu ausschließlich auf französischen Blogs gefunden. Ein Grund, den Schnitt hier vorzustellen.


Louis Antoinette ist ein kleines französisches Label, das neben den Schnittmustern auch Kids incl. Stoff für den jeweiligen Schnitt verkauft. Zudem fertigen sie ihre Schnitte auch auf Maß an. Die Homepage kann man in französisch oder englisch lesen.

Ich kann nicht, ich nähe!
Robe/Dress Vogue ist mir wegen der ungewöhnlichen Schnittführung aufgefallen. Das Kleid sollte oberhalb des Knies enden, die Seitenteile sind eingesetzt und die Taschen mit drei kleinen Falten abgesetzt. Es soll weit und luftig sitzen. Obwohl es damit von meiner Komfortzone weit entfernt ist, habe ich mir das Schnittmuster immer wieder angesehen und nach Designbeispielen im Netz (1, 2, 3, 4, 5, 6) gesucht.


Und musste den Schnitt dann in Frankreich bestellen. Eine Bezugsadresse in Deutschland habe ich leider nicht gefunden. Etwas ärgerlich, da damit die Portokosten unnötig steigen. Geliefert wird der Schnitt in einem Pappumschlag, auf einem großen, festen Papierbogen und mit einer Anleitung in Französisch und Englisch.


Obwohl man bei den Beispielen im Netz den Eindruck erhält, dass das Nähen der Taschen nicht ganz einfach ist oder die Schnittteile möglicherweise nicht zusammen passen, sind Anleitung und Schnitt perfekt. Beim Kopieren des Schnittes hat man keine Probleme, da die Größen farblich unterschieden werden.
 

Und auch die Passzeichen sind sehr hilfreich. Bei dem Schnittteil für die Tasche war ich zunächst über die ganzen Zeichen verwundert. Beim Nähen stellte ich jedoch fest, dass sie perfekt zu den Falten passen und damit große Sicherheit vermitteln, dass man das Richtige tut.


Das Kleid habe ich (ungefüttert) an einem Sonntagvormittag genäht. Da ich dafür einen dehnbaren Crepestoff verwendet habe, habe ich auf den rückwärtigen unsichtbaren Reißverschluss verzichtet. Ich ziehe es einfach über den Kopf.


Genäht habe ich das Kleid in Größe 38. Mit meinen Maßen - zum Vergleich: Poitrine 90cm, Taille 70cm und Hanches 100 - liege ich im oberen Bereich der Größe 38. Trotzdem finde ich, dass das Kleid an der Taille und Hüfte enger sitzen könnte. Aber das ist Geschmackssache. Laut Größentabelle müsste es an der Hüfte aber sogar zu eng sein. Nun denn...


Den Brustpunkt habe ich ca 3 Zentimeter nach unten verlegt (mache ich immer!) und den Saum um 8 Zentimeter verlängert. Ansonsten habe ich - von vorne betrachtet - keine Änderungen vorgenommen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Obwohl das Kleid, wie oben bereits erwähnt, außerhalb meiner Komfortzone mit engem Oberteil und weitem Rock liegt, gefällt es mir ausgesprochen gut und ich hätte am liebsten sofort ein zweites nach dem Schnitt genäht.


Leider fand sich kein passender Stoff. Das Kleid lässt sich so gut wie aus jedem Stoff nähen (Webstoff ist vorgesehen). Ich finde aber einen fließend und schwerfallenden Stoff vorteilhaft. Ein solcher fand sich leider nicht in meinem kleinen Lager. Man benötigt für das Kleid ca 140cm x 170cm in meiner Größe. Mit etwas puzzlen kommt man ggf mit weniger aus.

Hinten habe ich die vorgesehenen Abnäher vertieft indem ich einen guten Zentimeter parallel zur eigentlichen Naht ca zwei Zentimeter abgesteppt habe. Vielleicht etwas ungewöhnlich. Aber ich denke, mir gefällts.


Das Kleid lässt sich sicherlich das ganze Jahr über tragen. Heute und hier zeige ich es in der Frühlingskombination.


Jetzt freue ich mich auf einen interessanten Me Made Mittwoch!

Herzliche Grüße, Nina

Mittwoch, 8. März 2017

Me Made Mittwoch am 08. März 2017

Herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch am Weltfrauentag! Ich bin Nina und darf euch heute hier begrüßen.

Vor sieben Wochen haben mich die Bilder vom Women´s March aus Washington nachhaltig beeindruckt. Einen Tag nach Donald Trumps Amtseinführung demonstrierten Hunderttausende Frauen gegen Sexismus und Rassismus in Washington und anderen Städten. Dabei trugen die meisten Frauen pinke oder rosa Pussy Hats.

 Die Bilder von diesen Demonstrationen lassen mich seitdem nicht los.


Wir sollten den heutigen Weltfrauentag nutzen ebenfalls mit diesem sehr friedlichen Mittel Protest anzumelden und damit die Umsetzung der Gleichstellung der Frau anzumahnen.

Pink und Rosa sind traditionell "Mädchenfarben". Handarbeit ist ebenso traditionell weiblich besetzt und wird manches Mal belächelt. Der Pussy Hat ist deshalb ein ironisch freches Statement, mit weiblichen Mitteln gegen diejenigen zu protestieren, die sich das Recht nehmen, Frauen als Sexobjekte zu betrachten und sie nicht als gleichwertige Partner anzusehen.

Mehr Hintergrundinformationen zur Gleichberechtigung könnt ihr hier nachlesen:  "3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland". Es wird Zeit, dass sich etwas ändert! Und das geht nur mit dem dafür nötigen Bewusstsein.

In den allermeisten Städten finden anlässlich des Weltfrauentages Aktionen statt. Bestimmt auch in deiner Stadt. Die Pussy Hats sind dabei ein kleiner Beitrag, Bewusstsein für die Situation der Frauen zu schaffen.

Hier geht es aber heute, wie jeden Mittwoch, vorrangig um selbstgenähte Kleidung.
Ich habe zum ersten Mal ein Kleid aus dem Seamwork Magazine genäht. Seamwork ist ein online Magazin, das monatlich für 6 Dollar erscheint, von Colette herausgegeben wird und neben Nähtechniken, Schnittmustern auch Stylingtipps enthält. 


Ich habe für dieses Kleid das Schnittmuster " Ida" verwendet, das man auch als Einzelschnitt erwerben kann und war von dem Ergebnis sehr positiv überrascht. Colette hatte mit seinem letzten Schnittmuster "Rue" für einigen Ärger gesorgt, da das Kleid den allermeisten Frauen nicht passte und auch die ansprechenden Beispiele aus dem Internet vermuten ließen, dass die Näherinnen, anpassen mussten, denn es sah extrem unterschiedlich aus. Colette überarbeitete daraufhin das Schnittmuster und entschuldigte sich bei ihren Kundinnen.


Ida ist eigentlich ein Sommerkleid, denn es hat kleine Flügelärmel. Da es aber immer noch verdammt kalt ist und ich den Schnitt unbedingt ausprobieren wollte, habe ich lange Ärmel ergänzt.


Dazu habe ich das Ärmelschnittteil vom Kleid "Aldaia" von Pauline Alice genutzt und es verlängert.
Erfreulicherweise passte die Armkugel in das Armloch von Ida. Falls ich ein zweites Kleid nähen sollte, würde ich das Oberteil an den Schultern etwas verbreitern. Das ist um so erstaunlicher, da ich relativ schmale Schultern habe. Es geht aber auch so.

Besonders gut gefallen mir die kleinen Einsätze auf der Schulter.


Sie sind erstaunlich einfach zu nähen, da es sich einfach um gedoppelte Dreiecke handelt. Das ist sicherlich eine Ausschnittvariante, die ich noch häufiger nutzen werde, da sie mir sehr gut gefällt.



Damit die Taillennaht in der Taille sitzt, habe ich das Oberteil um mindestens 4 Zentimeter verlängert. Vermutlich soll sie höher sitzen, mir gefällt das Kleid so aber besser. Den Gürtel habe ich ergänzt, er gehört nicht zum Schnittmuster.

Entstanden ist ein Kleid, das ich bereits mehrmals getragen habe. Es durfte sogar am vorletzten Wochenende mit nach Berlin. Ein Kleid, das ich auf einen Städtekurztrip mitnehme muss mir gefallen, denn ansonsten bleibt es zuhause. Es ist also eine Auszeichnung, reisen zu dürfen.


Genäht habe ich das Kleid aus einem romanitartigen Strukturstoff von Marc Aurel, den ich im Herbst beim Fabrikverkauf in Verl gekauft habe. Das ist bereits das dritte Kleid aus diesem Stoff. Ich hatte also einige Meter davon... Nun ist er aber so gut wie vernäht.

Richtig kleidsam ist der Pussy Hat nicht, als verbindendes Protest-Symbol finde ich ihn jedoch großartig.

Rumpelstilzchen oder eine der sieben Zwerge?
Deswegen wünsche ich mir heute zahlreiche Pussy Hats, die neben selbstgenähter Kleidung selbstbewusst gezeigt werden. Leider muss ich an dieser Stelle noch kurz an unsere MMM Regeln erinnern: Accessoires - wie der Pussyhat - dürfen auch heute nur im Rahmen eines Gesamtoutfits gezeigt werden.

Aus den Regeln: "Der Me-made-Mittwoch dreht sich um selbstgemachte Kleidung für Erwachsene. Accessoires dürfen gerne im Rahmen eines selbstgemachten Gesamtoutfits gezeigt werden. Einzelne Mützen, Loops oder Taschen sind jedoch nicht das Thema des MMM."

Vorhang auf!